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Stadt Wunstorf CDU will mehr Sicherheit für Radfahrer schaffen
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf CDU will mehr Sicherheit für Radfahrer schaffen
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06:51 04.06.2019
Der Schwenk für Radfahrer stellt nach Einschätzung der CDU eine Gefahr da. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Nach dem umfangreichen Umbau von Klein Heidorner und Neustädter Straße im vergangenen Jahr hat die CDU-Ratsfraktion Stellen entdeckt, die für Radfahrer und Fußgänger gefährlich geworden sind. Für die nächste Sitzung des Bauausschuss hat sie deshalb nähere Untersuchungen beantragt, bei denen auch die Polizei befragt werden soll.

Sie wünscht sich vor allem, den Fahrradweg auf der rechten Seite der Neustädter Straße stadtauswärts bis zum Zebrastreifen zu verlängern. Derzeit endet dort in der Nähe der Tafel ein Fahrradweg mit durchgezogenen Linien mit einer Verschwenkung auf die Fahrbahn. Dort geht es dann mit einem Schutzstreifen bis zum Zebrastreifen weiter. Das hält die CDU nicht für verkehrssicher. „Die gerade Fortführung des Radweges wäre mit einfachen Mitteln umzusetzen“, heißt es in ihrem Antrag.

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Verkehrsinsel schafft keine klaren Verhältnisse

Außerdem hat die Fraktion den Eindruck, dass die Verkehrsinsel in der Klein Heidorner Straße an der Einmündung in die Neustädter Straße für Verwirrung sorgt. Denn nun sei nicht klar, wer eigentlich Vorfahrt hat. Die CDU schlägt vor, dort wieder einen Zebrastreifen wie früher aufzumalen. Damit könnte die Situation wieder eindeutig geklärt werden, sodass auch Fahrradfahrer und Fußgänger sicherer queren können.

Die CDU findet die Situation mit der neuen Verkehrsinsel in der Klein Heidorner Straße verwirrend. Quelle: Sven Sokoll

Die öffentliche Sitzung des Bauausschuss beginnt am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr im Rathaus. Die Mitglieder sprechen außerdem über das neue Feuerwehrgerätehaus in Mesmerode, die Steuerung des Besucherverkehrs und die Wunstorfer Wohnbauprojekte an der früheren Mühle, am Plantagenweg und an der Sudermannstraße. Außerdem wird über die künftige Entsorgung des Klärschlamms diskutiert.

Von Sven Sokoll