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Stadt Wunstorf Freundeskreis Fliegerhorst feiert Jubiläum
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00:20 28.01.2019
Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt unterhält sich mit Kommodore Ludger Bette über die Entwicklungen des Fliegerhorstes. Quelle: Marleen Gaida
Wunstorf

„Heute feiern wir 20 Jahre Freundeskreis, aber das Wichtigste haben wir erreicht, dass der Fliegerhorst zu Wunstorf gehört“, sagte Gründungsmitglied und Vorsitzender Hans-Jürgen Hendes. Tanz und Musik gab es am Freitagmittag zwar nicht, dafür Wurstbrote und Sekt. Der Verein Freundeskreis Fliegerhorst feierte im Offiziersheim sein 20-jähriges Bestehen und rund 100 Gäste folgten der Einladung. Für eine Überraschung sorgte eine Ausstellung über die Entwicklung des Vereinseigenen Journals, das sich seit 1999 stets weiterentwickelt hat. Mittlerweile erscheint das Magazin in einer Auflage von 1500 Stück und wird kostenlos an alle Mitglieder versandt. Herstellung und Versand würden den Verein rund 600 Euro kosten, weswegen eine Spende immer herzlich willkommen sei, sagte Hendes.

Freundeskreis Fliegerhorst Wunstorf feiert 20-jähriges Bestehen

Der Verein Freundeskreis Fliegerhorst wurde am 20. Januar 1999 gegründet. „43 Personen haben damals den Freundeskreis ins Leben gerufen. Mittlerweile haben wir rund 170 Mitglieder“, sagte Hendes mit etwas Stolz in der Stimme. Als Ehrengast konnte der erste Vorsitzende am Freitag Kommodore Ludger Bette begrüßen, der sich für die Einladung bedankte. In seiner Rede wies er darauf hin, dass die Bundeswehr kein Staat im Staat sei. „Vor ihnen steht ein Staatsbürger in Uniform“, sagte Bette. Er lobte die Bedeutung des Freundeskreises und deren Engagement. „Es ist wichtig, dass wir den Freundeskreis an unserer Seite haben. Wir sollten diesen Weg weiter machen.“ Der Freundeskreis würde mit seinen Veranstaltungen zur Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten am Standort einen wichtigen Beitrag leisten, da es die hohe Akzeptanz des Fliegerhorstes in der Gesellschaft bekräftigen würde. Vorstandsmitglied Thomas Silbermann erklärte: „Wir freuen uns immer über neue Mitglieder im Freundeskreis. Interessierte können sich gerne über die Webseite bei uns melden.“

Jazz unter der Noratlas: Der Freundeskreis Fliegerhorst und die Traditionsgemeinschaft Lufttransport laden immer am ersten August-Wochenende zu einem traditionellen Frühschoppen auf das Freigelände ein. Quelle: privat

Bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt im Anschluss erklärte Bette: „Durch den Wegfall der Wehrpflicht sind die Berührungspunkte zur Bundeswehr weniger geworden.“ Eberhardt, der selber von 1971 bis 1974 am Fliegerhorst diente, stimmte dem zu. Auch das Thema Kindertagsstätte auf dem Fliegerhorst kam zwischen den beiden Führungskräften noch einmal zur Sprache. Eberhardt machte seinen Standpunkt gegenüber Bette deutlich: „Eine Fliegerhorst-Kindertagesstätte als ergänzendes Angebot zu städtischen Einrichtungen, kann ich mir gut vorstellen. Aber man darf sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen.“ Bette wies daraufhin, dass ein Betreuungseinrichtung auch deshalb wichtig sei, da perspektivisch mit einer Routinearbeit auch an Wochenenden zu rechnen sei.

Von Marleen Gaida

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