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Stadt Wunstorf Eberhardt glaubt an Entscheidung zur Nordumgehung in diesem Jahr
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Eberhardt glaubt an Entscheidung zur Nordumgehung in diesem Jahr
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00:18 23.06.2019
Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt überreicht den Ehrenring an Jörg Uebelmann. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Ob die Nordumgehung gebaut werden darf, wird sich wohl doch schon schneller klären lassen als zunächst befürchtet. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt teilte am Mittwoch im Rat mit, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg jetzt doch schon zwei Verhandlungstermine zu dem Planfeststellungsbeschluss anberaumt hat, und zwar für August. Nach der Mitteilung des Gerichts sollten am 14. August die rechtlichen Fragen und am 26. August die Probleme diskutiert werden, die die beiden Kläger in der Umgehung sehen. „Das heißt, dass wir wohl noch in diesem Jahr eine Entscheidung bekommen werden“, sagte der Bürgermeister zufrieden. Natürlich sei vor Gericht alles denkbar, aber er sehe dem Verfahren optimistisch entgegen.

Den erhöhten Zuschuss für das Naturerlebnisbad Luthe, der von jetzt 70.000 Euro in diesem Jahr bis auf 100.000 Euro ab 2022 anwachsen soll, wollte die AfD nicht mittragen, Fraktionschef Bernd Wischhöver sagte: „Wir wissen nicht, wann die Entwicklung nach oben zu Ende geht.“ Vertreter der Mehrheitsgruppe und der CDU lobten aber das große Engagement der Genossenschaft. „Wir sind froh, dass wir das Luther Bad haben, gerade auch weil das Freibad Bokeloh nicht rechtzeitig öffnen konnte“, sagte Kirsten Riedel (SPD), zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Bäderbetriebe.

Mares will Bahn-Planungen aufleben lassen

Bevor der Rat das Verkehrskonzept für Steinhude beschlossen hat, war Birgit Mares (Grüne) eine Anmerkung wichtig: „Wir sollten Nachhaltigkeit und Wohnqualität in den Mittelpunkt stellen und nicht nur das Auto.“ Für sie gehöre dazu, den Schienenanschluss für Steinhude wieder herzustellen. In den aktuellen Überlegungen spielt das aber keine Rolle.

Eine Diskussion gab es noch um den Dorfladen in Bokeloh, mit sehr viel Lob für die Initiatoren: „Es ist fantastisch was die Dorfgemeinschaft da auf die Beine gestellt hat“, betonte Colette Thiemann (CDU). Auf Jahre hinaus werde es dort mit dem ehrenamtlichen Engagement weitergehen. Vor diesem Hintergrund übte Anne Dalig (Grüne) aber Kritik an einem Punkt: „Was mich stört, ist die Grundschuld, die der Dorfladen für die Stadt eintragen lassen soll.“ Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt bezeichnete das als einen Kompromiss, nach anfänglichen Bedenken aus der Politik bei dem Zuschuss von 36.000 Euro. „Die Eintragung ist für den Dorfladen aber kein Nachteil“, sagte er.

Geehrt mit dem Goldenen Ehrenring für mindestens 20 Jahre in der Kommunalpolitik wurde Jörg Uebelmann. Der CDU-Politiker ist 2017 aus persönlichen Gründen aus dem Kommunalpolitik ausgestiegen. „Es war immer eine erfrischende Zusammenarbeit“, sage Eberhardt. Uebelmann habe gebeten, den Ring erst einige Zeit nach dem Ende seiner letzten Wahlperiode zu bekommen. Er hatte dem Ortsrat Klein Heidorn seit 1991 und dem Rat seit 2006 angehört, wo er acht Jahre lang die CDU-Fraktion geführt hat. „Schönen Dank für die gemeinsame Zeit“, sagte Uebelmann, und auch Christiane Schweer bedankte sich – die 2016 zur Wahl als Fraktionschefin erfolgreich gegen ihn angetreten war.

Von Sven Sokoll

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