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Stadt Wunstorf Kein Pächter in Sicht: Stadttheater-Besucher werden anders verpflegt
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Kein Pächter in Sicht: Stadttheater-Besucher werden anders verpflegt
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17:00 11.09.2019
Die Stadt überlegt die bisherige Gaststätte am Stadttheater (rechts) anders zu nutzen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Die Stadt hat die Verpflegung der Stadttheaterbesucher vorerst sichergestellt. Nachdem die Vermietung des früheren Café Central am Theater für ein vietnamesisches Restaurant kurzfristig gescheitert ist, hat nun die Gaststätte La Sol einen Vertrag unterzeichnet, bei den Kulturveranstaltungen mit Angeboten präsent zu sein. Im Sozialausschuss berichtete der Erste Stadtrat Carsten Piellusch von Überlegungen, die Räume des Cafés anders zu nutzen. „Es könnte ein Kulturbüro mit Vorverkaufsstelle werden“, sagte er.

Die Stadt hat im Sommer weitere Schritte in ihrem mehrjährigen Modernisierungskonzept für das Theater erledigt. So wurde das obere Foyer ebenso überarbeitet wie Bereiche der Künstlerumkleiden. Die unbequemen Sitze in der vordersten Reihe des Besucherraums sind ersetzt worden.

Die neue Sitzecke in der oberen Etage des Stadttheaters ist fertig. Quelle: Rita Nandy

Für das nächste Jahr sollen 100.000 Euro eingestellt werden, um eine umfangreiche technische Sanierung vorzubereiten. Dabei geht es um Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen, Elektrik und den Brandschutz.

VHS: Träger und Region streiten über Finanzen

Im Sozialausschuss hat Piellusch auch über die laufenden Verhandlungen darüber berichtet, wie die Volkshochschule künftig die Bereich Berufliche Bildung ausgliedern kann. Nach dieser Forderung der Region war die Unternehmensberatung von Pricewaterhouse-Coopers mit Untersuchungen dazu beauftragt worden.

In den Gesprächen zwischen Trägerkommunen und Region ist nach Pielluschs Angaben die künftige finanzielle Verantwortung für die berufliche Bildung strittig. Die Region wolle nur den Teilbereich finanzieren, der bei der Gründung der VHS mit ihr vereinbart worden war. „Wir sagen aber, dass auch die Ausweitung des Angebots laufend mit der Region abgestimmt worden ist“, sagte der Sozialdezernent. Er betonte aber, dass die Stadt sich um eine gütliche Einigung bemühen will. „Für das Personal ist die derzeitige Ungewissheit sehr belastend“, sagte er.

Kunstrasenplatz kommt ohne Mikroplastik

In der Sitzung ist der Dezernent auch auf die Planungen für einen Kunstrasenplatz in Luthe eingegangen. Dazu gibt es derzeit überregionale Diskussionen, weil das Füllmaterial aus Mikroplastik verboten werden soll. „Wir wollen aber ein anderes Füllmaterial nehmen“, sagte er. Schon in der Machbarkeitsstudie für den Platz war geklärt worden, dass es dort verwendet werden kann. Mit dem TSV Luthe laufen die Gespräche über die weitere Realisierung. Um ein Baurecht schaffen zu können, beschäftige die Bauverwaltung sich auch schon mit der Frage, welche Emissionen von der Anlage ausgehen.

Von Sven Sokoll

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