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Stadt Wunstorf Kita-Erweiterung an der Heinrichstraße liegt zwei Wochen vor dem Plan
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Kita-Erweiterung an der Heinrichstraße liegt zwei Wochen vor dem Plan
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18:00 27.07.2019
Das Außengelände der Kindertagesstätte an der Heinrichstraße bleibt unangetastet, im Hintergrund sind die ersten Wände des Anbaus zu sehen. Quelle: Albert Tugendheim
Wunstorf

Eine ebenso frohe wie seltene Kunde hatte Susan Wrana, Fachbereichsleiterin Gebäudemanagement der Stadtverwaltung, bei einem Besuch der Kindertagesstätte an der Heinrichstraße im Gepäck: „Wir liegen mit den Arbeiten zwei Wochen vor dem Bauzeitenplan“, erläuterte sie gegenüber Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Dass das auch bedeute, dass der Anbau an die Kita statt wie geplant im März 2020 bereits im Februar fertig sein werde, wollte sie indes nicht prognostizieren. Aber derzeit läuft es trotz Hitze rund bei der Kita-Erweiterung. Die Bodenplatte des Erweiterungsbaus ist fertig, und die ersten Wände stehen auch schon.

Fehlbedarf wird reduziert

Mit der Erweiterung um eine sechste Gruppeneinheit werden 25 zusätzliche Kindergartenplätze geschaffen. Dies führe, so Stadtsprecher Alexander Stockum, zum einen zu einer Reduzierung des allgemeinen Fehlbedarfs von Kindergartenplätzen in der Kernstadt. Zum anderen werde es möglich, dass alle Krippenkinder dieser Einrichtung auch nach dem dritten Lebensjahr in einer Kindergartengruppe am selben Standort betreut werden können.

Zusätzlich zum Gruppenraum werden an die bestehende Kita ein Ruheraum, ein Abstellraum, ein Garderobenbereich sowie ein Büro errichtet. Letzteres soll als Raum für Elterngespräche und als Kleingruppenraum zur Sprachförderung genutzt werden. Die Kita soll mit einer Gruppeneinteilung von drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen sowie einer altersübergreifenden Gruppe geführt werden.

Eberhardt: Stadt investiert erheblich

Wrana berichtete, dass für die Bauarbeiten nicht der Außenspielbereich der Kita genutzt werden müsse. Mit dem Bauverein habe sich die Stadt geeinigt, sodass die schweren Baufahrzeuge über ein Grundstück des Bauvereins fahren. Folge: Der Außenbereich der Kita muss nicht aufwendig wiederhergestellt werden. Das spart Kosten bei dem etwa 740.000 Euro teuren Anbau.

Eberhardt sagte, dass die Stadt derzeit erheblich in den Bau von Kinderbetreuungsstätten investiere. In Steinhude und Kolenfeld würden neue Kitas errichtet, ebenso in der Kernstadt. Auf jeden Fall werde es eine neue Betriebskindertagesstätte in der Barne geben. Der Bedarf sei vorhanden, vor allem auch bei der Bundeswehr. Bisher gibt es eine Betriebs-Kita in der Kernstadt, in der die Betreuungszeiten arbeitnehmerfreundlich ausgestaltet sind.

Ein Problem, das Eberhardt nannte: Gerade am Tag der Besichtigung des Anbaus an der Heinrichstraße gab es eine Mitteilung des Niedersächsischen Städtetages, wonach künftig Tausende Stellen für Erzieher nicht besetzt werden können.

Von Albert Tugendheim

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