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Stadt Wunstorf Bette wünscht sich Kita für Fliegerhorst
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Bette wünscht sich Kita für Fliegerhorst
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00:21 27.01.2019
Kommodore Ludger Bette begrüßt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch im Januar in Wunstorf. Quelle: Sven Sokoll
Klein Heidorn

Der Fliegerhorst investiert nicht nur in Technik und Gebäude, sondern auch in seine Attraktivität als Arbeitgeber. Rund 2000 Beschäftigte sind auf dem Gelände in Klein Heidorn beschäftigt. Kommodore des Lufttransportgeschwaders 62 Ludger Bette möchte den Fliegerhorst als einen Arbeitgeber für die breite Bevölkerung etablieren. „Wir haben 16 Prozent Angestellte mit Migrationshintergrund und zwölf Prozent Frauen bei der Bundeswehr in Deutschland. Da müssen wir besser werden“, sagt er bei einem Pressegespräch unserer Zeitung auf dem Gelände am Donnerstag.

Anfang der Woche startete in Wunstorf ein neuer Piloten-Lehrgang. Dabei ist auch eine Frau, die sich als erste Pilotin des Fliegerhorstes für den Airbus A400M ausbilden lässt. Mit Eintritt in die Luftwaffe verpflichten sich angehende Piloten 15 Jahre lang der Bundeswehr zu dienen. Presse-Offizier Martin Buschhorn sagt: „Wir tun alles, um die Frauenquote zu erhöhen. Es werden alle weiblichen Bewerber eingeladen, um die Quote zu erreichen.“ Und das nicht ohne Grund: „Die Frauen, die zu uns kommen, sind belastbarer und willensstärker als die Männer. Die wissen, was sie wollen“, betont Kommodore Bette. Aber die Vereinbarkeit von Pilotenjob und Familie sei jedoch schwierig. Das mache den Beruf offensichtlich unattraktiver für weibliche Bewerber.

Bette möchte Kindertagesstätte auf dem Fliegerhorst bauen

Um als Arbeitgeber für Frauen attraktiver zu werden, plant Ludger Bette eine betriebseigene Kindertagesstätte auf dem Gelände des Fliegerhorstes. Zurzeit nutzt die Bundeswehr für die Kinder ihrer Mitarbeiter 20 Belegplätze in der Johanniter-Betriebskindertagesstätte Kinderzeit. Aber die Plätze sind begehrt. Bette: „Wir haben mehr Bewerber für die Betriebs-Kita als Plätze.“ Deswegen sei ein ortsansässiges Betreuungsangebot notwendig. Beim Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf dem Fliegerhorst Anfang Januar, hätte es grünes Licht seitens der Politik für das Vorhaben gegeben und das Signal, es zu unterstützen. „Ich möchte das Betreuungsangebot bei freien Plätzen auch für das kommunale Umfeld zugänglich machen, nicht nur für Fliegerhorst-Mitarbeiter.“

Ein Gebäude hat sich der Kommodore für die Kita schon ausgeguckt. Eigentlich sollte das Gebäude, das bis jetzt noch anderweitig genutzt ist, zurückgebaut werden. Dagegen hat sich Bette bereits ausgesprochen. Wenn alles gut geht, könne man bereits Ende 2020 mit der Fliegerhorst-Kita starten.

Von Marleen Gaida

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