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Stadt Wunstorf Wunstorfer überzeugen bei Jugend musiziert
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Wunstorfer überzeugen bei Jugend musiziert
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00:16 31.01.2019
Diana Julili (links) aus Isernhagen tritt in der Kategorie Violine an. Begleitet wird sie von Kimija Julili am Klavier. Quelle: Daniel Junker
Laatzen-Mitte/Wunstorf

Kurz bevor die Vorführung beginnt, steigt die Anspannung. „Ich bin total aufgeregt, mit ist schon ganz schlecht“, sagt Diana Jalili, die sich in wenigen Minuten beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ in der Alterskategorie der Jahrgänge 2003 und 2004 der Jury stellen will. Die junge Violonistin aus Isernhagen hat unter anderem Kompositionen von Giuseppe Tartini und Max Bruch einstudiert – etwa neun Monate lang bereitete sie sich vor. Begleitet wird sie von ihrer Schwester Kimija Jalili am Klavier.

Diana Jalili gehört zu den 80 Teilnehmern aus der Region Hannover, die am Sonnabend beim Regionalentscheid von Jugend musiziert in Laatzen-Mitte vor die Juroren getreten sind. Auch vier Musiker aus Wunstorf nahmen erfolgreich an dem Wettbewerb teil (siehe Infobox unten). Außen vor blieben lediglich Springe und größtenteils auch Hannover: „Hannover hat einen eigenen Wettbewerb, und die Musiker aus Springe beteiligen sich aufgrund der räumlichen Nähe am Wettbewerb in Hameln“, sagt Laatzens Musikschulleiter Ulrich Bernert, der dem Regionalausschuss des Wettbewerbs vorsitzt. Dafür waren in diesem Jahr erstmals junge Talente aus dem Kreis Celle dabei, wo sich lediglich sieben Musiker angemeldet hatten. Eventuell soll der Wettbewerb in den nächsten Jahren ganz nach Laatzen abgegeben werden, „die Überlegungen sind aber noch nicht abgeschlossen“.

Vom Landkreis Celle werde der Wettbewerb laut Bernert recht großzügig finanziell gefördert – samt eigenem Abschlusskonzert der dortigen Teilnehmer. „Von der Region Hannover bekommen wir hingegen gar kein Geld mehr“, kritisiert Bernert. „Von der Teilnehmerzahl her sind wir nach Hannover und Lüneburg einer der größten Wettbewerbe in Niedersachsen, finanziell einer der ärmsten.“ Deshalb unterstützen die Städte den Wettbewerb mit einem Beitrag vom 30 Euro pro Teilnehmer. Mit dem Geld werde unter anderem das Essen, das Stimmen der Klaviere und die Hausreinigung bezahlt. Zudem bekämen die Juroren eine Aufwandsentschädigung.

In Laatzen war der Wettbewerb in der Grundschule Pestalozzistraße und dem benachbarten Erich-Kästner-Schulzentrums zu Gast. „Wir bräuchten aber eigentlich doppelt so viele Räume, um das Einspielen optimal anbieten zu können“, sagt Bernert. „Wir können den Teilnehmern lediglich zehn Minuten für das Einspielen an ihren Instrumenten anbieten. 30 Minuten wären schon wünschenswert.“ Dass die Zeit knapp bemessen ist, zeigte sich vereinzelt auch vor Ort: Mehrfach kamen noch während laufender Vorbereitungen die nächsten Musiker in den Raum, so dass es hier und da zu kleineren Diskussionen kam.

Laatzen stellte mit acht Musikern die meisten Teilnehmer aus dem hannoverschen Umland. Aus der Wedemark kamen sieben, aus Gehrden fünf Musiker, Wunstorf und Ronnenberg entsandten vier Talente. Der jüngste Teilnehme war in diesem Jahr sieben Jahre alt, der älteste 23.

Am Sonntag, 10. Februar, folgen die Abschlusskonzerte, bei denen die Preisträger ihre Stücke noch einmal vortragen. Das erste Konzert beginnt um 11 Uhr im EKS, Marktstraße 33. Nachmittags ab 16 Uhr folgt ein zweites Konzert mit Urkundenübergabe im Schloss Landestrost in Neustadt.

Von Daniel Junker

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