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Stadt Wunstorf Niedriger Wasserstand erschwert Monitoring an Asbesthalde
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Niedriger Wasserstand erschwert Monitoring an Asbesthalde
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12:00 10.10.2019
Ein niedriger Grundwasserstand erschwert das Monitoring unter der abgedeckten Asbesthalde Luthe. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Auch im zweiten Jahr nach dem Ende der Sanierung an der Asbesthalde des früheren Unternehmens Fulgurit in Luthe haben Experten sich angeschaut, ob das belastete Grundwasser sich erholt. Nachdem 2017 eine leichte Verbesserung gesehen wurde, ist eine Aussage dieses Jahr schwierig zu treffen. Grund dafür ist nach einer Vorlage der Regionsverwaltung der niedrige Grundwasserstand. Er ist im Verlauf des Jahres 2018 um 1,40 Meter gefallen.

Das hat zur Folge, dass weniger unbelastetes Wasser unter die Halde an der Adolf-Oesterheld-Straße geströmt ist. Das hätte eigentlich dazu führen müssen, dass der pH-Wert und die Arsenkonzentration steigen. Diese Werte sind aber konstant geblieben ist. Das führen die Gutachter – mit Vorbehalten – darauf zurück, dass weniger Sickerwasser aus der Halde ins Erdreich gekommen ist. Die Situation soll in den nächsten fünf Jahren weiter überwacht werden.

Zahlen sollen klareren Trend zeigen

Damit will die Region verlässlichere Aussagen dazu bekommen, ob die Abdeckung der Halde zu einem nachhaltigen positiven Effekt führt. Die Überprüfungen haben bestätigt, dass sich auf dem südlichen Nachbargrundstück an der alten Halle weiterhin versickertes Schalöl im Boden befindet.

Fulgurit war in ein großer Produzent von Asbestzementteilen. Nach der Werksschließung im Jahr 2003 blieb die Halde mit rund 160.000 Kubikmetern asbesthaltigen Abfällen über. Die Region wollte sie erst auf eine Deponie transportieren, was aber scheiterte. So beschloss sie im Jahr 2014, die Halde mit Kunststoffbahnen und einer begrünten Erdschicht abzudichten. Die Kosten einschließlich Grundwassermonitoring betrugen rund 3,1 Millionen Euro.

Von Sven Sokoll

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