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Stadt Wunstorf Der Slavinski-Chor kommt wieder nach Wunstorf und Kolenfeld
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11:08 27.07.2019
Der Slavinski-Chor gibt bei der deutsch-russischen Begegnung ein Konzert in der Stadtkirche. Quelle: privat
Wunstorf/Kolenfeld

 Eine Brücke schlagen zwischen deutscher Gastfreundschaft und russischen Melodien: Das ist das Ziel der privaten Kulturinitiative von Gründerin Ulrike Wecken-Gaschler. Dabei wird sie von rund 40 Kolenfelder Familien unterstützt. Der Slavinski-Chor aus dem russischen Kaluga bei Moskau beginnt seine Tournee mit einem Konzert in Wunstorf. Das beginnt am Donnerstag, 15. August, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche. Auch das Jugendensemble Okolitsa ist mit dabei. Die Musiker und Sänger sind alle bei Familien in Kolenfeld untergebracht.

Kulturprojekt gibt es seit 2015

Bei allen Beteiligten ist die Freude groß, dass es auch in diesem Jahr wieder eine deutsch-russische Begegnung gibt. Seit 2015 gibt es das Kulturprojekt. Angefangen hat es mit Auftritten des Chores in Kolenfeld und Hannover. Erweitert wurde es um gemeinsame Konzerte mit heimischen Chören wie den Nameless Voices aus Bordenau. Auch gegenseitige Besuche hat es schon gegeben: So reiste eine Gruppe von zehn Deutschen im Juni 2016 nach Kaluga in der Nähe von Moskau. „Das war sehr berührend“, sagte Gründerin Wecken-Gaschler. Sie hatte den Chor unter Leitung von Valeriy Slavinski durch private Reisen nach Russland kennengelernt.

Ziel des Chores ist Völkerverständigung

Nach einem Aufruf in dieser Zeitung 2015 haben Wunstorfer Leser dem Chor 50 Musikinstrumente gespendet. Diese werden an Schulensembles weitergegeben und ermöglichen russischen Schülern den Musikunterricht. „Wir haben auch sechs Dolmetscher gefunden, die uns beim Übersetzen helfen“, sagte Wecken-Gaschler. „Musik kennt keine Grenzen.“ Der Slavinski-Chor bereist seit mehr als 20 Jahren Europa mit dem Ziel der Völkerverständigung. Über die Musik gelinge es, ins Gespräch zu kommen, Vorurteile auszuräumen und für die gegenseitigen Länder zu begeistern, meinte Wecken-Gaschler.

Zum Repertoire des Slavinski-Chores gehören orthodoxe Kirchengesänge, unter anderem von Rachmaninov, melancholische Volkslieder und moderne Kompositionen. „Der Chor zeichnet sich nicht nur durch die musikalische Qualität aus, sondern auch durch seine Vielfalt“, sagte die Initiatorin. Zu den Sängern gehören Männer und Frauen, Junge und Ältere, Profis, Amateure, Studenten und Schüler.

Ensemble singt russische Volkslieder

Das Jugendensemble Okolitsa, das den Chor begleitet, besteht aus jungen Leute zwischen 14 und 20 Jahren, die fröhliche russische Volkslieder singen. Ihre selbst gestalteten Kostüme und Trachten geben ein Bild des russischen Alltags und der Traditionen wider. „Ihre Stimmen und Tänze sind ein besonderes Erlebnis und machen die russische Seele greifbar“, sagte Wecken-Gaschler.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind erbeten.

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Hier lesen Sie wie das Konzert im letzten Jahr war.

Von Anke Lütjens

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