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Stadt Wunstorf So war das damals mit dem Schaumburg-Lipper Anschlussstreit
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf So war das damals mit dem Schaumburg-Lipper Anschlussstreit
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17:54 28.09.2019
Heiko Holste, hier bei einer Buchvorstellung, hält einen Vortrag in Steinhude. Quelle: Thomas Imo/photothek.net
Steinhude

Das Ende der Monarchie im Jahr 1918 hat in Schaumburg-Lippe zu Diskussionen geführt. Das frühere Fürstentum bestand zunächst als Freistaat weiter, der aber so klein war, dass ein möglicher Anschluss an Preußen debattiert wurde – auch in Steinhude und Großenheidorn. Darüber spricht der Verfassungshistoriker Heiko Holste in einem Vortrag am Donnerstag, 3. Oktober, ab 19 Uhr im Steinhuder Fischer- und Webermuseum, Neuer Winkel 8. Dort läuft noch bis Ende Oktober die Ausstellung „Steinhude in der Weimarer Republik“.

Der Förderverein des Museums und die Ortsgemeinschaft Seeprovinz des Heimatvereins hatten Holste eingeladen. Er wird berichten, dass ein möglicher Anschluss seinerzeit die Gesellschaft und die Parteien gespalten hat. Mit 50.000 Einwohnern war Schaumburg-Lippe seinerzeit das kleinste Land des neuerdings demokratisch verfassten Deutschen Reiches.

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Von Sven Sokoll

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