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Stadt Wunstorf Hindenburgstraße: Für Radfahrer lässt sich wenig tun
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Hindenburgstraße: Für Radfahrer lässt sich wenig tun
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18:46 13.05.2019
Der westliche Teil der Hindenburgstraße bietet wenig Platz, um getrennte Wege für Radfahrer anzulegen. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Radfahrer sollen besser auf der Hindenburgstraße fahren können – diese Forderung ist in der Politik laut geworden. Nachdem auch der Ortsrat Wunstorf diesen Wunsch bei den Haushaltsberatungen im Herbst festgehalten hat, hat die Stadtverwaltung sich Gedanken gemacht, wie das möglich wäre. Allzu große Handlungsmöglichkeiten sieht sie nach ihrem Fazit aber nicht.

Auf rund 5000 Fahrzeugbewegungen schätzen die Planer den Verkehr im westlichen Bereich. Östlich der Frankestraße geht das auf etwa 3000 zurück. Spitzen ergeben sich vor allem dann, wenn am Nachmittag die Bahnpendler aus Hannover ankommen, denn immerhin befinden sich an dieser Zufahrt zum Bahnhof rund 300 Auto- und 400 Fahrradstellplätze.

Außerdem fahren viele Linienbusse auf einem großen Teil der Hindeburgstraße. Dazu kommen viele Radfahrer (und Fußgänger), die an der Straße Ziele wie das Hölty-Gymnasium, die Musikschule, den Edeka-Markt und den Bahnhof ansteuern. Da Parkplätze auf den Grundstücken, auch im Bereich des Klinikums oft knapp sind, müssen viele Fahrer ihre Wagen am Straßenrand unterbringen. Das beansprucht den Straßenraum zusätzlich.

Nach den einschlägigen Richtlinien hält die Verwaltung für den ruhigeren Teil bis zum Bahnhof hin nicht für notwendig, eigene Wege für Radfahrer zu schaffen. Zwischen Südstraße und Richthofenstraße hält die Verwaltung das aber für überlegenswert.

Platz fehlt für sinnvolle Veränderungen

In der Praxis sieht sie allerdings Hürden: Der Gehweg ist zu schmal, um auch den Radverkehr aufnehmen zu können – zumal der Straßenrand auch mit vielen Bäumen und Parkplätzen versehen ist. Und auch viele Fußgänger sind dort unterwegs.

Statt dessen könnte auf der nördlichen Seite der Fahrbahn ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen für Fahrräder aufgebracht werden. Um das auf beiden Seiten zu tun, ist die Straße mit ihren dort 7,30 Metern nicht breit genug. Der Bereich der Bushaltestellen am Hölty-Gymnasium, d ’er zusätzlich eingeengt wurde, scheidet dafür auch aus.

Da auf diese Weise nur ein Streifen von insgesamt 270 Metern zwischen Oswald-Boelcke-Straße und Am Kampe möglich sein wird, bezweifelt die Verwaltung, ob die Radfahrer das wirklich als Verbesserung ansehen würden. „Sinnvolle Verbesserungsmaßnahmen sind dort nicht möglich“, resümiert sie deshalb und rät damit eher ab.

Allerdings rechnen die Verkehrsexperten damit, dass der Verkehr auf der Hindenburgstraße in den nächsten Jahren insgesamt etwas abnehmen könnte. Denn Regiobus will seinen Betriebshof aufgeben, und der Schleichverkehr in die Oststadt nimmt ab, wenn der Bahnübergang Luther Weg irgendwann nur noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet sein wird.

Von Sven Sokoll

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