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Uetze Frühlingswald macht seinem Namen alle Ehre
Aus der Region Region Hannover Uetze Frühlingswald macht seinem Namen alle Ehre
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00:15 15.05.2017
Von Friedrich-Wilhelm Schiller
Unter den Eichen und Buchen breiten Große Sternmieren ihren Blütenteppich aus. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Wackerwinkel

Gleich am Waldrand begrüßen blühende Große Sternmieren die Besucher, die aus Richtung Wackerwinkel kommen. Dieses Nelkengewächs breitet seinen weißen Blütenteppich auch im Wald unter den Eichen und den Buchen aus. Ebenfalls weiß blüht die unscheinbare Knoblauchrauke, die man vereinzelt am Wegesrand antrifft. Der Name dieser Pflanze rührt von dem Knoblauchduft her, den sie beim Zerreiben der Blätter verströmt. Die Ebereschen, deren Blütenknopsen zurzeit aufspringen, beginnen, ebenfalls weiße Tupfer zu setzen. Hingegen sind die Buschwindröschen längst verblüht.

Ein kurzer Abstecher lohnt sich auch vom Hauptweg zur Fuhse, die am Rand des Frühlingwalds fließt. Am Fluss können Spaziergänger den Blick über die Fuhse-Niederung und das dortige alte Eisenbahnviadukt schweifen lassen.

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Von der Fuhse zweigt der Ziegeleigraben ab. Er schlängelt sich durch das kleine Waldgebiet und mündet im Norden des Frühlingswalds wieder in den die Fuhse. Die Aktion Fischotterschutz hat den Bach kürzlich auskoffern lassen, damit er nicht mehr austrocknet und nicht länger zur Todesfalle für Fische wird.

Anette Wulf-Dettmer 12.05.2017
Friedrich-Wilhelm Schiller 12.05.2017
Anette Wulf-Dettmer 12.05.2017