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Uetze Gedenkstein soll Erinnerung wachhalten
Aus der Region Region Hannover Uetze Gedenkstein soll Erinnerung wachhalten
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00:17 26.09.2018
Wilfried Weichbrodt hat die Fensterattrappe im Heimatmuseum geöffnet, um sich das große Foto des Gedenksteins anzuschauen, der an die 750-Jahr-Feier erinnert. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Eltze

Ältere Einwohner wie der 75 Jahre alte Wilfried Weichbrodt können sich noch lebhaft an die 750-Jahr-Feier des Dorfes 1976 erinnern. „Es war für uns ein besonderes Ereignis, weil alle Vereine unter einem Motto gemeinsam gefeiert haben“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins. Alle hätten für den bunten Umzug Festwagen dekoriert.

Die Erinnerung an das Dorfjubiläum soll ein großer Gedenkstein mit dem Eltzer Ortswappen und der Aufschrift „750 Jahre Eltze 1226-1276“ wach halten. Nicht zuletzt weist er die Eltzer aber auch daraufhin, dass sie sich inzwischen schon Gedanken über das 800-jährige Jubiläum ihres Ortes in nur acht Jahren machen können.

Dieser Stein am alten Spritzenhaus erinnert nicht nur an die 750-Jahr-Feier, sondern macht die Eltzer darauf aufmerksam, dass in acht Jahren das nächste große Jubiläum ansteht. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Auch einen Zeitungsbericht über die Enthüllung des Steins neben dem alten Spritzenhaus am 22. Mai 1977 hat der Heimatverein im Archiv seines Museums abgeheftet. „Es ist ein Stein, der an die Vergangenheit erinnern soll, aber auch in die Zukunft weist“, wird darin Ortsbürgermeister Erich Grotewohl zitiert. Er lobte „die gute Zusammenarbeit aller Vereine“ und die „hervorragende Gemeinschaft aller Bürger“ im Ort. Der Eltzer Posaunenchor hatte zu Beginn der Feierstunde den Choral „ Großer Gott, wir loben dich“ gespielt. Er feierte an dem Tag sein 75-jähriges Bestehen.

„Bürger Eltzes hatten den zwei Tonnen schweren Granitblock, der bei Kanalisationsarbeiten in Eddesse zum Vorschein gekommen war, an seinen Platz transportiert und einbetoniert“, heißt es weiter in dem Zeitungsartikel. In der Ankündigung der Feier, die der Heimatverein ebenfalls archiviert hat, hatte Karl Siedentopp, Cheforganisator der Jubiläumsfeier, hervorgehoben, dass zahlreiche Geldspenden das Aufstellen des Erinnerungssteins und dessen Beschriftung ermöglicht hätten.

Besucher des Heimatmuseums müssen nicht zum Spritzenhaus an der Bornstraße fahren oder gehen, um sich dort den Gedenkstein anzuschauen. Ein großes Foto des Granitblocks füllt den Rahmen einer Fensterattrappe, die der Heimatverein an einer Wand des Museums angebracht hat. Das Museum ist am 3. Oktober geöffnet.

Lesung nach dem Kaffeetrinken

Der Eltzer Heimatverein öffnet am Mittwoch, 3. Oktober, um 15 Uhr sein Museum, Breslauer Straße 20. Er lädt anlässlich des Tages der Deutschen Einheit zu Kaffee und Kuchen ein. Nach dem Kaffeetrinken liest Gerolf Haubenreisser, Kolumnist der Peiner Allgemeinen Zeitung, aus seinen Büchern vor. Die Gäste können die Bücher nach der Lesung kaufen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich die Exponate im Museum anzuschauen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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