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Uetze Rollstuhlfahrer können nun in der Kapelle trauern
Aus der Region Region Hannover Uetze Rollstuhlfahrer können nun in der Kapelle trauern
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00:40 03.06.2018
Eine Rampe ersetzt jetzt die beiden Stufen vor dem Eingang der Obershagener Friedhofskapelle. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Obershagen

Rollstuhlfahrer können jetzt problemlos an Trauerfeiern in der Friedhofskapelle teilnehmen. Die Kapelle ist seit ein paar Tagen barrierefrei. Ein Gartenbauunternehmen hat vor dem Eingang eine Rampe gebaut. Der Förderverein der Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen übernimmt nach Angaben des Vorsitzenden Dietmar Schlecht die Kosten von rund 3000 Euro.

Bisher waren vor der Eingangstür zwei Stufen. „Die Rollstuhlfahrer mussten deshalb draußen bleiben“, berichtet Pastor Steffen Lahmann. Auch Rollatorfahrer hätten nur unter großen Schwierigkeiten Trauerfeiern beiwohnen können, ergänzt Matthias Oppermann, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands und des Fördervereins. Für die sei es auch mit fremder Hilfe sehr mühsam gewesen, die Stufen zu nehmen. „Das war eine sehr missliche Situation“, sagt Oppermann. Lahmann weist auf noch auf ein anderes Problem hin, das nun gelöst ist: „Die Stufen haben es den Sargträgern erschwert, den Sarg nach der Trauerfeier nach draußen zu tragen.“

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Wegen dieser Schwierigkeiten habe die Obershagenerin Friederike Emmelius während einer Vorstandssitzung des Fördervereins den Vorschlag gemacht, eine Rampe zu bauen, berichten Lahmann und Oppermann. Den hätten die übrigen Vorstandsmitglieder dankbar aufgegriffen. „Für die Kapelle ist aber der Kirchenvorstand zuständig“, stellt Oppermann klar. Der Förderverein habe deshalb den Vorschlag an den Kirchenvorstand herangetragen. Dieser habe den ebenfalls für eine gute Idee gehalten und den Förderverein gebeten, das Projekt zu finanzieren.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller