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Uetze Kaliberg: Diskussion geht in nächste Runde
Aus der Region Region Hannover Uetze Kaliberg: Diskussion geht in nächste Runde
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15:47 21.01.2019
Andreas Schleicher (Mitte), Referatsleiter beim LBEG, leitet den Erörterungstermin. Neben ihm sitzen die LBEG-Mitarbeiter Martin Fürst (links) und Gregor Hamm. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Hänigsen/Wathlingen/Celle

Jetzt steht fest, wann das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) die Erörterung der Einwände gegen die geplante Abdeckung des Wathlinger Kalibergs mit Bauschutt und Bodenaushub fortsetzt. Am Donnerstag, 7. Februar, will das LBEG mit den betroffenen Kommunen, weiteren Behörden und den Bürgerinitiativen sowie dem Konzern K+S, der die Abdeckung beantragt hat, über das umstrittene Projekt diskutieren – ab 9 Uhr in einem Saal der Congress Union Celle.

Während der nicht öffentlichen Veranstaltung sollen die Themen Wald und Boden, Hochwasser, Alternativen zur Abdeckung der Halde und Verkehr zur Sprache kommen. Falls erneut die Zeit nicht ausreicht, um alle Bedenken ausreichend zu erörtern, soll die Debatte am Freitag, 8. Februar, ab 9 Uhr an gleicher Stelle fortgesetzt werden.

„Für die Bürgerinitiativen ist die Erörterung bisher gut gelaufen“, sagt Georg Beu, Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI) Umwelt Uetze. Seine und die Wathlinger BI hätten noch einmal viele Einwände begründen können. „Jetzt kommt es darauf an, was das LBEG daraus macht“, fügt der Hänigser hinzu. Aus Sicht der Bürgerinitiativen stehe noch ein wichtiger Punkt aus: die Alternativen zur Abdeckung. Die Bürgerinitiativen und die Gemeinde Uetze fordern, dass K+S die Rückstände aus der Kaliproduktion wieder ins stillgelegte Bergwerk bringen soll.

Beus Stellvertreter Wolfgang Tannenberg, der als beratendes Mitglied im Umweltausschuss des Uetzer Rats mitarbeitet, berichtete dem Gremium, dass K+S mit fragwürdigen Modellberechnungen die Genehmigungsfähigkeit der Abdeckung begründe. Zum Beispiel hätten Einwohner aus Wathlingen die Berechnungen zum Grundwasser widerlegt.

„Ich habe den Eindruck, dass das LBEG die Bedenken ernst nimmt und sie entsprechend prüfen wird“, sagt Sven Kuchenbecker, Fachbereichsleiter der Gemeinde Uetze. Die Vertreter der Gemeinde hätten angesprochen, dass K+S die Dauer der Flutung des Bergwerks Niedersachsen-Riedel verlängern wolle. Das wirke sich eventuell auf Bodenabsenkungen und damit möglicherweise auch auf Hänigsen aus. Die Gemeinde wird sich wahrscheinlich beim Erörterungstermin auch zum Thema Verkehr äußern. Nach den K+S-Plänen werden die meisten Materialtransporte zur Halde durch Hänigsen rollen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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