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Uetze Die Naturkontaktstation Wathlingen lädt zum Besuch ein
Aus der Region Region Hannover Uetze Die Naturkontaktstation Wathlingen lädt zum Besuch ein
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17:20 09.08.2019
Projektleiterin Monika Gehrke zeigt den Insektengarten. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Wathlingen/Uetze

In Sachen Umweltbildung ist die Naturkontaktstation Wathlingen ein Leuchtturmprojekt in der Leader-Region Aller-Fuhse-Aue. Doch in der Gemeinde Uetze, die zu der Leader-Region gehört, ist das Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrum der Samtgemeinde Wathlingen noch weitgehend unbekannt. Am Sonntag, 11. August, haben Uetzer Gelegenheit, die Naturkontaktstation kennenzulernen. Dann lädt die Einrichtung zur Veranstaltung Offene Pforte auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück am Hasklintweg ein.

„Wir bieten allen Gruppen und Altersklassen vom Kindergarten über Schulen bis hin zu Senioren Informationen an“, sagt Projektleiterin Monika Gehrke, die in der Samtgemeinde für Umweltangelegenheiten und Grün zuständig ist. Die seit 2008 bestehende Einrichtung richtet von April bis Oktober Seminare, Kreativwerkstätten und sonstige Veranstaltungen zu verschiedenen Themen wie Äpfel und Kräuter aus. Außerdem können Interessierte im Sommerhalbjahr montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr in dem weitläufigen Garten vorbeischauen. Für Besucher, die keine Führungen mitmachen, stehen überall kleine Informationstafeln.

Grashüpfer landen in der Becherlupe

„Hauptbesucher sind Kindergärten und Schulen“, berichtet Gehrke. Die Naturkontaktstation will Kindern Freude und Spaß an der Natur vermitteln. Zum Beispiel dürften Kinder auf dem Gelände mit einer Becherlupe Grashüpfer fangen, um sie sich anzuschauen. Natürlich seien auch Erwachsene willkommen, betont Gehrke. Es gebe für Besucher weder eine altersmäßige noch eine örtliche Begrenzung. „Selbst aus der Stadt Celle waren schon Gruppen hier“, stellt Gehrke fest. Hingegen seien Kindergärten und Schulklassen aus Uetze bisher nicht zu Gast gewesen.

Weidenhüttendorf lädt zum Picknicken ein

Die Naturkontaktstation ist in mehrere Lebens- und Aktionsbereiche unterteilt. „Die Kinder lieben das Weidenhüttendorf am meisten“, erzählt Gehrke. Der Bereich sei ein idealer Ort zum Picknicken. Im Grünen Klassenzimmer können Schüler im Freien lernen. „Im Insektengarten dreht sich alles um Nektar sammelnde Insekten“, sagt die Projektleiterin. Im Honigbienenhaus, einer kleinen Hütte, können die Gäste Bienen in einem Schaukasten beobachten. Im benachbarten Brutpavillon kann man zum Beispiel zusehen, wie Meisen ihren Nachwuchs füttern. Außen sind verschiedene Nisthilfen angebracht.

Der Feuchtlebensraum besteht aus zwei kleinen Teichen. Aus den Teichen können Kinder mit einer Becherlupe Wasserproben nehmen und sich anschließend die kleinen Wassertiere in den Proben ansehen. „Steine gehören auch zur Natur“, betont Gehrke. Daher befindet sich gleich am Eingang eine Steinsammlung. „Unser Prunkstück ist ein versteinerter Baumstamm“, sagt die Projektleiterin.

Besucher können eine Führung vereinbaren

Geld aus dem Leader-Förderprogramm der Europäischen Union ist in den Umbau einer alten Holzgarage in ein Seminarhaus geflossen. Die Garage wurde gedämmt. Außerdem wurden Toiletten und eine Küchenzeile eingebaut. 80 Prozent der Kosten von etwas mehr als 100.000 Euro hat die EU übernommen. Hinter dem Seminarhaus ist eine Versickerungsmulde angelegt worden. So zeige die Naturkontaktstation Haus- und Gartenbesitzern zeigen, wie diese auf ihrem Grundstück Regenwasser versickern lassen können, erläutert Gehrke.

Bei der Offenen Pforte am Sonntag, 11. August, von 14 bis 17 Uhr ist der Eintritt frei. Gegen eine Spende gibt es an dem Tag Kaffee und Kuchen. Führungen zu anderen Terminen sind möglich. Ansprechpartnerin ist Monika Gehrke, Telefon (0 51 44) 4 91 41, E-Mail Monika.Gehrke@Wathlingen.de. Termine sollen aus organisatorischen Gründen möglichst drei Wochen vorher, besser noch zu Jahresbeginn vereinbart werden.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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