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Uetze K+S kann Recyclingplatz für Abdeckung des Kalibergs bauen
Aus der Region Region Hannover Uetze K+S kann Recyclingplatz für Abdeckung des Kalibergs bauen
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00:20 09.06.2019
K+S will den Recyclingplatz im Südosten des Wathlinger Kalibergs bauen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Hänigsen/Wathlingen

Der Konzern K+S darf noch während des laufenden Planfeststellungsverfahrens für die Abdeckung der Kalihalde in Wathlingen mit dem Bau einer Recyclinganlage beginnen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat dem Antrag des Unternehmens am Donnerstag stattgegeben und den sofortigen Vollzug angeordnet. Der Recyclingplatz dient dazu, das für die Haldenabdeckung benötigte Material zu kontrollieren, es aufzuarbeiten, zu sortieren und zwischenzulagern. K+S will den Wathlinger Kaliberg mit belastetem Bodenaushub und Bauschutt abdecken.

Gemeinde lehnt das Vorhaben ab

Die Gemeinde Uetze lehnt die Haldenabdeckung ab. Einwohner aus Hänigsen müssen wegen der Materialtransporte zum Kaliberg mit einem höheren Verkehrsaufkommen mit vermutlich entsprechender Staubemissionen vor ihrer Haustür – vor allem auf dem Steindamm – rechnen.

„Der vorzeitige Baubeginn für die Recyclinganlage konnte zugelassen werden, da sowohl ein öffentliches Interesse als auch ein berechtigtes Interesse des Unternehmens bestehen“, teilt das LBEG mit. Das Gesamtvorhaben Haldenabdeckung sei im öffentlichen Interesse, weil die Haldenabdeckung den Eintrag von salzigem Haldenwasser in Grundwasser minimiere, schreibt die Behörde und lässt damit bereits erkennen, wie das Planfeststellungsverfahren trotz zahlreicher fundierter Einwände voraussichtlich ausgehen wird.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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