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Uetze Wathlingen will gegen Genehmigung der Kaliberg-Abdeckung klagen
Aus der Region Region Hannover Uetze Wathlingen will gegen Genehmigung der Kaliberg-Abdeckung klagen
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08:00 09.09.2019
Der Wathlinger Kaliberg, den man von Hänigsen aus sieht, soll mit Bauschutt und Bodenaushub abgedeckt werden. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Wathlingen/Uetze

Nicht nur die Bürgerinitiativen Umwelt Uetze und Wathlingen wollen gegen die sich abzeichnende Genehmigung der Rekultivierung des Wathlinger Kalibergs klagen. Jetzt wird wohl auch der Wathlinger Bürgermeister Torsten Harms die Rechtsanwältin Barbara Häring beauftragen, eine Klage gegen den bevorstehenden Planfeststellungsbeschluss vorzubereiten. Harms hatte für diesen Schritt vom Verwaltungsausschuss der Gemeinde grünes Licht bekommen.

K+S will nach der Kaliberg-Abdeckung Oberflächenwasser in die Fuhse einleiten

Beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat der Konzern K+S beantragt, die Wathlinger Rückstandshalde des stillgelegten Kalibergwerks Niedersachsen-Riedel mit Bodenaushub und Bauschutt abdecken zu dürfen. K+S will auch belastetes Material bis zur Schadstoffklasse Z2 in die Haldenabdeckung einbauen. Für die Zeit nach der Abdeckung der Kalibergs plant K+S, das auf der Halde anfallende Oberflächenwasser in die Fuhse einzuleiten.

Bereits im Juni hatte der Wathlinger Rat beschlossen, die Vereinbarung mit K+S über die bestehende Rohrleitung von der Fuhse zum Schacht Niedersachsen, der am Fuß der Rückstandshalde liegt, zu kündigen. Außerdem war sich der Rat darin einig, dass die Gemeinde keine Grundstücke zur Verfügung stellen soll, die für die geplante Einleitung des Haldenwassers in die Fuhse benötigt werden.

Gutachten sind nicht nachgereicht worden

Nach Auskunft von Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg ist noch offen, ob auch seine Gemeinde Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss einreichen wird. Uetze habe aber bereits das Genehmigungsverfahren gerügt, sagt Backeberg. Zum Beispiel seien nicht die versprochenen Verkehrsgutachten über die Leistungsfähigkeit der Einmündung der Kreisstraße 125 in die Landesstraße 311 am Pappaul und der Einmündung Altmerdingser/Rälingser Straße sowie des Schwüblingser Kreisels und der Kreuzung L 311/Ortsumgehung Burgdorf nachgereicht worden, kritisiert der Verwaltungschef.

Der größte Teil des Anlieferverkehrs zum Wathlinger Kaliberg wird durch Hänigsen rollen. Uetze fordert wie die Bürgerinitiativen, den Kaliberg wieder ins Bergwerk einzubringen. 

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