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Wedemark Kinder: Halbzeitbilanz fällt positiv aus
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12:35 06.09.2018
In der Jugendhalle Mellendorf wird das Bergfest auf dem Weg zur kinderfreundlichen Kommune gefeiert. Quelle: Stephan Hartung
Mellendorf

Es ist Halbzeit. Im Januar letzten Jahres erhielt die Gemeinde Wedemark das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ – als erst dritte Kommune in Niedersachsen. Einen Aktionsplan für Kinderfreundlichkeit, der dem Begriff entsprechend die Planung vieler Aktionen für Kinder und Jugendliche verlangt, muss die Gemeinde bis 2020 umsetzen. In der Jugendhalle Mellendorf konnten sich viele Projektbeteiligte jetzt ein Bild vom Ist-Zustand machen.

„Wir sind zufrieden mit dem Erreichten, hatten uns aber mit unserem Maßnahmenkatalog auch viel auferlegt. Nun geht es darum, zu schauen, was in den nächsten eineinhalb Jahren noch zu tun ist“, sagte Wedemark Bürgermeister Helge Zychlinski. Insgesamt 19 Projekte gibt es – einige sind schon beendet, einige laufen noch, einige finden erst noch statt. „Ich war bereits im März hier und habe das Engagement erlebt. Die Gemeinde ist auf einem guten Weg nach oben“, sagte Heide-Rose Brücker. Die Geschäftsführerin des Vereins Kinderfreundliche Kommunen verglich die Umsetzungsphase mit einem Berganstieg. „Nach Beendigung des Projekts muss die Gemeinde entscheiden, ob sie auf dem Gipfel bleiben will.“ Der Verein, getragen von Unicef und dem Deutschen Kinderhilfswerk, verleiht das Siegel.

In der Jugendhalle Mellendorf wurde das Bergfest auf dem Weg zur kinderfreundlichen Kommune gefeiert. Quelle: Stephan Hartung

Zu den Aktionen gehörten beispielsweise ein Tag beim Bürgermeister, die Umgestaltung von Spielplätzen, der Bau von einem sogenannten Kinder-Rathaus, das Planspiel „Pimp your town“ oder ein offenes Atelier der Kinder- und Jugendkunstschule. Als Projektleiterin agiert Ellen Bruns. Die Gemeindejugendpflegerin der Wedemark war zum Start Anfang 2017 noch nicht im Amt – aber sie hat sich nach eigenen Angaben „von den Jugendlichen dafür begeistern und wachrütteln lassen, die Zusammenarbeit tut gut“. Das ist auch die Meinung bei den Teilnehmern. „Es macht Spaß, sich mit Gestaltungen für die Zukunft auseinanderzusetzen“, sagt etwa Leon. Der 17-Jährige beteiligte sich an der Herstellung des Kinder-Rathauses und präsentierte den zahlreichen Zuhörern eine Zusammenfassung der Entstehungsgeschichte.

Die nächste Aktion startet auf dem Campus W am Donnerstag, 20. September. Die Kunstschule wird als Partner der Verwaltung mit einer Kinder- oder Jugendgruppe in Workshops Kinderrechte bearbeiten und im öffentlichen Raum vorstellen.

Von Stephan Hartung

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