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Wedemark Erschließung Baugebiet verzögert sich
Aus der Region Region Hannover Wedemark Erschließung Baugebiet verzögert sich
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00:19 26.10.2018
In diesem Bereich entsteht in Bissendorf neuer Wohnraum. Quelle: Gemeinde Wedemark
Bissendorf

Viele künftige Bauherren müssen länger warten: Die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnbaugebiet Diersrahe in Bissendorf werden voraussichtlich erst im November beginnen. Der Verwaltungsausschuss (VA) hatte die Auftragsvergabe für drei Erschließungslose bereits im September beschlossen, doch die Umsetzung in der Verwaltung verzögerte sich. Dies teilte die Bissendorfer Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann aufgrund der von ihr eingeholten Angaben der Gemeindeverwaltung auch in der jüngsten Sitzung des Ortsrats mit.

Folgende Erschließungsarbeiten und Kosten sind vorgesehen: Für Baustraße und Kanalarbeiten sind 970.000 Euro freigegeben. Der Bau der Straßeneinmündung an der Kreisstraße 102 ist mit 390.000 Euro veranschlagt. Beide Erschließungslose sind an eine Firma aus der Region vergeben. Für 26.000 Euro soll außerdem ein Fußweg gebaut werden. Noch in diesem Jahr solle die Erschließung so umgesetzt werden, hatte Bürgermeister Helge Zychlinski ursprünglich in Aussicht gestellt.

Es ist kommunales Bauland, und 1100 Bewerber standen im Frühjahr dieses Jahres in der Schlange, um in dem neuen Baugebiet einer der gefragtesten Kommunen im Norden der Region ihr Häuschen bauen zu dürfen. Die kommunale Gemeinde Wedemark Bau- und Entwicklungsgesellschaft (BEG) vermarktete dort in Bissendorf 13 Grundstücke für Einfamilienhäuser. Um im Baugebiet Diersrahe Mehrfamilien- und Reihenhäuser zu errichten, konnten sich außerdem Investoren bewerben.

Auf dem kommunalen Bauland verfolgt die Kommune – so Bürgermeister Helge Zychlinski damals – eine klare sozialpolitische Ausrichtung auf Mittelstandsfamilien; mit dem Modell wolle die Gemeinde auch dämpfend auf die Bodenpreise wirken. Besonders Familien mit Kindern wolle die Gemeinde preiswerteres Bauland zur Verfügung stellen, damit ihnen der Ersterwerb bei ansonsten örtlich weit höheren Quadratmeterpreisen ermöglicht werde.

Von Ursula Kallenbach

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