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Wedemark Der Wedemark ist Sport einiges wert
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11:38 10.02.2019
Die neue Sporthalle (vorn) braucht einen Namen, die Wedemark-Sporthalle (links) behält ihren. Quelle: Ursula Kallenbach
Wedemark

„Realschul-Sporthalle“ und „Gymnasium-Sporthalle“ – das sollen sie gewesen sein. Die Wedemärker dürfen sich demnächst neue Namen einfallen lassen. Anlass ist die jüngste Eröffnung der neuen Schulsporthalle auf dem Campus W am Roye-Platz in Mellendorf. Die Zweifeld-Halle ist noch unbenannt. Nun wird der Bürgermeister beauftragt, mittels einer öffentlichen Umfrage Namensvorschläge für das Hallen-Trio zu sammeln und dem Rat für eine endgültige Namensgebung vorzulegen.

Hallen werden gleichermaßen von Schulen und Vereinen genutzt

Dies hat der Ausschuss für Kultur, Naherholung und Sport jetzt auf den Weg gebracht. Damit soll auch die ursprüngliche Zuordnung der Hallen zur Realschule und zum Gymnasium per Namensgebung aus dem Jahr 1989 aufgehoben werden. Längst nutzten viele Schulen diese Schulsporthallen, so dass keiner Schule eine eigene Halle zugeordnet werden kann, begründet die Verwaltung die Neuerung. Eine schulneutrale Bezeichnung wäre also geeigneter. Zudem bestehe aufgrund aktuell gewechselter Raumvergaben mittlerweile auch kein enger örtlicher Zusammenhang mehr zu den genannten Schulen.

Als Namenspaten können sich die Wedemärker also für diese drei Hallen die Köpfe zerbrechen und sich dann an der Umfrage beteiligen. Lediglich die Wedemark-Sporthalle soll unverändert bleiben. Dass Hallen überhaupt Namen tragen sollen, ist quasi ein Service für die Nutzer: Es erleichtert die Orientierung. Außerhalb des Schulsports dürfen auch Vereine und Gruppen die Gebäude nutzen – und das weiterhin kostenfrei. Einen hilfreichen Hinweis für die Namenssuche gibt die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Silke Steffen-Beck, aus ihrer Sicht noch mit auf den Weg: Es gebe viele erfolgreiche Sportlerinnen.

Gemeinde beschreitet neue Wege bei Sportförderung

Um den Sport in der Wedemark noch breiter, aber auch zielgerichteter zu fördern, beschreitet die Gemeinde neue Wege – das nächste Thema im Sportausschuss. Grundsätzlich wird Fördergeld nicht nach der Größe eines Vereins oder einer Gruppe vergeben. „Jeder kann 25 Prozent der beantragten Förderung bekommen, bei Aufwendungen für Liegenschaften nochmal mehr“, erläuterte Walter Zychlinski (SPD) nach der jüngsten Sitzung. Als Vorsitzender des Sportausschusses hatte er im Ergebnis „zwei große Botschaften“ zu übermitteln.

„Außerhalb des organisierten Sports gibt es auch Einzelförderungen für Gruppen, die nicht in Vereinen organisiert sind“, berichtete Zychlinski, der Vater des Wedemärker Bürgermeisters ist. „So können jetzt etwa Bouler, wo immer sie spielen, Fördergeld beantragen.“ Selbstverständlich müsse dies im Antrag begründet werden. Zum zweiten können sportliche Aktivitäten im Bereich Integration und Inklusion sowie für Senioren nach den Förderrichtlinien der Gemeinde unterstützt werden. Der MTV hatte bereits ein Sonderprojekt im Zuge der Zuwanderung organisiert. Infrage kommt für eine finanzielle Unterstützung beispielsweise auch Voltigieren mit behinderten Kindern.

Im Sport unterstützt die Kommune die sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Funktionen gleichermaßen – das kommt insgesamt in den geänderten Sportförderrichtlinien zum Ausdruck. Sie sind noch weitaus umfangreicher und detaillierter; der Gemeinderat muss sie beschließen, bevor sie in Kraft treten. Künftig soll der Verwaltungsausschuss für die Neufassung, Änderung oder Aufhebung der Sportförderrichtlinien abschließend zuständig sein.

Von Ursula Kallenbach

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