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Wedemark Feuerwehr kann 50 neue Einsatzkräfte begrüßen
Aus der Region Region Hannover Wedemark Feuerwehr kann 50 neue Einsatzkräfte begrüßen
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09:05 14.11.2017
Von Ursula Kallenbach
Gemeindeausbildungsleiter Dirk Thelow (Mitte) kann nach der Prüfung einen starken neuen Jahrgang aktiver Feuerwehrleute vor dem Feuerwehrgerätehaus Elze beglückwünschen. Quelle: Kallenbach
Elze

16 Seiteneinsteiger stellten sich dem Lehrgang, ein hoher Anteil. Ebenso groß ist die Zahl der Frauen unter den Neuzugängen in der aktiven Feuerwehr. Dabei lag die Gruppe aus Resse mit vier Frauen und nur einem männlichen Teilnehmer so weit vorn, dass angesichts des wachsenden Frauenanteils in der Feuerwehr bereits Wunschträume von einer Ortsbrandmeisterin oder einer Gemeindebrandmeisterin laut wurden. Für den Erfolg des starken Jahrgangs sprach der stellvertretende Gemeindebrandmeister, Christoph Boss, auch den Ausbildern Dank aus. Zwölf weitere Feuerwehrleute bestanden den Truppmann-II-Lehrgang.

70 Stunden haben die nun Aktiven für den Truppmann I gebüffelt und praktisch geübt. Für die Praxis hatte Enercity das Gelände des Wasserwerks Elze zur Verfügung gestellt. „Das Gehen habt Ihr jetzt gelernt, das Laufen lernt Ihr in der Truppmann II-Ausbildung in Euren Ortsfeuerwehren“, gab Thelow den erfolgreichen Absolventen mit auf den Weg. Er mahnte sie, als Anfänger nicht gleich alle Arbeiten machen zu wollen, sondern sich Zeit zu nehmen, um den passenden Aufgabenbereich zu finden. „Jeder von Euch wird gebraucht“, versicherte der Ausbildungsleiter.

Dass auf die 50 Neuen 550 Kameraden in der Feuerwehr Wedemark warteten, die schon täglich ihren ehrenamtlichen Dienst tun, äußerte Bürgermeister Helge Zychlinski mit großer Anerkennung. „Diese Ausbildung auf sich zu nehmen, ist nicht ohne“, sagte er. Sie sei mit harten Anforderungen verbunden. Politik und Verwaltung der Gemeinde arbeiteten immer daran, ausreichende Gelder für die Feuerwehr bereitzustellen – Millionen-Investitionen auch im Haushalt 2018, hob der Bürgermeister hervor.

Die optimalen Bedingungen für solche Lehrgänge reklamierte Ortsbürgermeister Jürgen Benk gerne für Elze. Quasi als Gastgeber verwies er auch auf das dann folgende warme Essen für die Teilnehmer und Gäste, das direkt von einer örtlichen Landschlachterei angeliefert wurde. Nach allen Anstrengungen und Ansprachen kamen Schnitzel, Gemüse und Kartoffelgratin gut an.

Die Gemeinde Wedemark hat sich im Langzeitvorhaben Erinnerungskultur zum Ziel gesetzt, ihre eigene Geschichte kennenzulernen. Mit dem zweiten Symposium zu dem Projekt „Geschichte der Wedemark 1930 bis 1950“ im Bürgerhaus in Bissendorf liegt jetzt der dritte Buchband dazu vor, der vierte folgt.

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