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Wedemark Geo-Erlebnispfad: Bau der Aussichtsplattform verschiebt sich
Aus der Region Region Hannover Wedemark Geo-Erlebnispfad: Bau der Aussichtsplattform verschiebt sich
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16:54 17.07.2019
Der Windkanter ist eine Station am Geo-Erlebnispfad am Brelinger Berg. Quelle: Ursula Kallenbach (Archiv)
Brelingen

Der Bau der lange geplanten Aussichtsplattform für den Geo-Erlebnispfad um den Brelinger Berg verschiebt sich. Der Grund: Die Gemeinde Wedemark hat den Förderbescheid, die finale Bewilligung durch das Land Niedersachsen, für das Programm der Leader-Region Meer und Moor „leider erst“ Ende Mai erhalten, sagt Gemeindesprecher Ewald Nagel auf Nachfrage. Ein genauer Baustart wurde zuvor nicht festgelegt. Aktuell sucht die Kommune ein Planungsbüro für die Plattform, mit der die elfte, bislang fehlende Station auf dem Pfad entstehen soll.

Die Gemeinde ist nach Angaben des Sprechers jedoch zuversichtlich, dass der Bau bis Ende dieses Jahres fertiggestellt ist. Die Plattform wird zwischen den Stationen „Eiswürfel“ und „Findlingsstapel“ in der Nähe des Parkplatzes an der Straße Am Hügel in Oegenbostel gebaut. Von dort aus können Gäste künftig auf eine noch im Bau befindliche Kiesgrube schauen.

Informationstafeln erhalten QR-Codes

Auch die geplante Erneuerung der Schilder auf dem Erlebnispfad verschiebt sich wegen des erst kürzlich eingegangenen Förderbescheids. Gerade ist Saison am Brelinger Berg. „Wir wollen das jetzt nicht sofort machen“, sagt Nagel. Erst nach der Saison werden die Schilder ausgetauscht und die Infotafeln erhalten einen QR-Code. Der Bau der Aussichtsplattform und die Erneuerung der Schilder sollen insgesamt 46.700 Euro kosten. Die Kommune zahlt davon 8655 Euro. Der Rest wird durch die Region Hannover und die Leader-Region finanziert.

Der Geo-Erlebnispfad um den Brelinger Berg ist 2009 im Zusammenhang mit der Gartenregion Hannover entstanden. Die Idee zum Pfad existiert bereits seit 1992 – der Oegenbosteler Gotthelf Schwidurski entwickelte sie. Auf dem heute circa fünf Kilometer langen Rundweg mit dem Titel „Bewegte Steine“ erhalten die Wanderer an zehn Stationen Informationen zu den Themen Eiszeit und Landschaftsgeschichte. Auch in der Vergangenheit hatte sich der Bau der Aussichtsplattform mehrfach verzögert. Unter anderem hatte sich die Statik als kompliziert erwiesen und die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich schwieriger.

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Von Julia Gödde-Polley

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