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Wedemark Heimatmuseum sucht Teddys und Puppen
Aus der Region Region Hannover Wedemark Heimatmuseum sucht Teddys und Puppen
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16:38 16.10.2018
Sabine Dohnke bringt ihre eigenen Puppen aus Kindertagen in die Weihnachtsausstellung ein: Reni im Bettchen, Käte mit Zöpfen und Renate mit Haartolle. Quelle: Kallenbach
Bissendorf

Lieblingsteddys, Puppen und wahre Geschichten: Das Richard-Brandt-Heimatmuseum Wedemark sucht für seine Weihnachts-Sonderausstellung entsprechende Leihgaben. Bis zum 15. November holt das Museumsteam diese auch aus Haushalten in den Nachbarkommunen ab.

Bis die Schau „Meine schönste Puppe – mein liebster Teddy“ am 1. Dezember im Heimatmuseum in Bissendorf eröffnet werden kann, haben die ehrenamtlich Aktiven noch viele Fahrten und Gespräche vor sich. Denn wie schon im Jahr 2012 die damalige Kinderspielzeugsammlung soll auch diese Weihnachtsschau wieder Leihgaben aus der Wedemark und der nördlichen Region in den Mittelpunkt rücken.

Wenn Schnuffeltuch und das erste Hasi abgeliebt sind, treten bei fast allen Kindern Teddy oder Babypuppe die Stelle des vertrauten Spielgefährten an. Dass dies sich über Generationen wiederholt, zeigen die viele Jahrzehnte alten Exponate in Museen. Aber auch in Familien werden die alten Zottel und die Babypuppen mit Strickkleid liebevoll gehütet.

Ausstellungsteam will Schätze bergen

Mit seinem Aufruf versucht das Ausstellungsteam nun, diese hervorzulocken. Von Mitte November bis Mitte Januar müssten die Besitzer Puppen und Teddys als Leihgaben hergeben. „Niemand muss Angst um seine Schätze haben“, beteuert Museumsleiter Karl-Hans Konert. „Das Team wird gut darauf aufpassen. Zudem wird alles über die Gemeinde Wedemark versichert.“ Die Besitzer – auch Eltern für ihre Kinder – können anrufen und die Leihgaben selbst bringen, oder das Team holt diese ab. In jedem Fall ist erfahrungsgemäß eine Zeit für kleine Geschichten einzuplanen, was mit den Puppen und Teddys erlebt wurde und in Erinnerung bleibt. „Die Geschichten würden wir dann gern den Exponaten beigeben, sie also unseren Besuchern gleichsam weitererzählen“, verdeutlicht der Museumsleiter.

Wer die Sonderausstellung durch solche Leihgaben mitgestalten möchte, meldet sich bei Sabine und Helmut Dohnke unter Telefon (05130) 6268 oder per E-Mail an s.dohnke@aol.com. Dem Ausstellungsteam gehören zudem auch Brigitte Dörfler, Sandra Koch, Christiane Kreie und Manfred Schlimper an.

Einen Grundstock für die Schau, mehrere Puppen und Teddybären, darf sich das Museumsteam aus dem Örtchen Gelenau in Sachsen holen. Dies ist der Standort des Depots Pohl-Ströher, einer großen Spielzeugsammlung, südlich von Chemnitz. Sabine und Helmut Dohnke machen sich demnächst auf den Weg dorthin. Aus dem Spielzeugmuseum in Garbsen kann das Heimatmuseum Wedemark bei Bedarf ebenfalls noch Exponate hinzunehmen. „Aber Vorrang hat die Wedemark“, betont Konert.

Die Ausstellung läuft von Sonnabend, 1. Dezember (Tag vor dem ersten Advent), bis Sonntag, 6. Januar, im Heimatmuseum, Gottfried-August-Bürger-Straße 3.

Von Ursula Kallenbach

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