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Wedemark Resser backen bis der Arzt kommt
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00:32 22.03.2018
Von Thomas Böger
"Birnentorte" heißt dieses Bild von Marion Seewald. Beim Kuchenverkauf in Resse wird es - neben anderen - in Postkartengröße zum Verkauf angeboten. Quelle: privat
Resse

Die Resser wollen backen bis der Arzt kommt: Mit dem Verkauf von selbstgebackenem Kuchen will der Verein Bürger für Resse Geld einnehmen, das für eine Werbekampagne verwendet werden soll. Damit kann - so hoffen die Initiatoren - wieder ein Arzt in die Ortschaft gelockt werden.

Von 1994 an mussten die Resser schon einmal vier Jahre lang ohne Arzt im Dorf auskommen. Das soll nicht noch einmal passieren. Doch da die Bissendorfer Ärzte, die bisher gemeinsam eine Zweitpraxis mit ohnehin schon abgespeckten Sprechzeiten in Resse betrieben haben, sich aus der Ortschaft zurückziehen und ihre Patienten nur noch in Bissendorf behandeln wollen, droht in der Ortschaft erneut der Verlust einer medizinischen Betreuung.

Gemeinsam mit dem Ortsrat und der Gemeinde Wedemark wollen die Bürger für eine Praxiseröffnung in Resse werben. Doch das kostet Geld. Deshalb soll am Sonnabend, 24. März, im Moorinformationszentrum (Mooriz) möglichst viel Kuchen verkauft werden. Dazu wird sich die Einrichtung ab 14 Uhr in ein Café mit musikalischer Unterhaltung verwandeln. Marion Seewald, die dort kürzlich ihre Bilder ausstellte, wird Abbildungen davon in Postkartengröße zum Verkauf anbieten. Auch dessen Erlös fließt in die Arzt-Werbung.

Wer Kuchen spenden möchte, kann ihn zwischen 11 und 14 Uhr im Mooriz abliefern. Er sollte seine Spende aber vorher telefonisch unter (0163) 1766 05 oder per E-Mail an marianne.wald@gmx.de anmelden.

Die Entkusselungsarbeiten für den Resser Moor-Erlebnispfad sind gut zum Abschluss gekommen. Die ehrenamtlichen Helfer sind zum Dank für ihre Einsätze zu einem Abendessen im Mooriz in Resse eingeladen.

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