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Wedemark Staugefahr: Ab Donnerstag wird es auf der A 7 eng
Aus der Region Region Hannover Wedemark Staugefahr: Ab Donnerstag wird es auf der A 7 eng
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00:19 23.05.2019
Auf dem Streckenabschnitt zwischen Berkhof und dem Dreieck Hannover-Nord in Fahrtrichtung Hannover wird es ab Donnerstag wieder eng. Quelle: Sven Warnecke
Wedemark

Die Grunderneuerung der Autobahn 7 gen Süden zwischen der Anschlussstelle Berkhof und dem Autobahndreieck Hannover-Nord steht nun doch unmittelbar bevor. Zuvor hatte es Verzögerungen im Vergabeverfahren gegeben, berichtet die dafür zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Trotz dieses knapp zweimonatigen Zeitverzugs starten die Arbeiten nach Angaben der Behörde nun am Donnerstag, 23. Mai. Bis Ende des Jahres soll die Betonfahrbahn in Richtung Hannover auf kompletter Breite und einer Länge von etwa sechs Kilometern grunderneuert werden.

Die Wedemärker Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Helge Zychlinski an der Spitze hatte zunächst noch gehofft, dass es nach den erheblichen Belastungen für die Anwohner bei der Grundsanierung im vergangenen Jahr einmal eine zwölfmonatige Verschnaufpause geben könnte. Doch dieser Wunsch geht nun nicht in Erfüllung.

Keine Verschnaufpause für die Wedemärker

Das Ende der umfangreichen Arbeiten ist für Ende Februar terminiert, sagt Gisela Schütt, Leiterin der Landesbehörde, Geschäftsbereich Verden. „Witterungsbedingte Verzögerungen sind aber möglich.“ Die Investitionen betragen gut 21 Millionen Euro.

Zum Auftakt wird am Donnerstag im ersten Schritt in der Nacht die Verkehrsführung geändert, um „im Anschluss Mittelstreifenüberfahrten sowie provisorische Überfahrten im Bereich des Autobahndreiecks Hannover-Nord herzustellen“, erläutert Schütt. Zudem werden die provisorischen Fahrbahnen im Baustellenbereich markiert. Der Plan sieht vor, dass ab Sonnabend, 25. Mai, in Fahrtrichtung Hannover für die Vorbereitungen nur noch zwei, in Richtung Hamburg drei Spuren zur Verfügung stehen. Ab Ende Juni soll dann der komplette Verkehr auf der im vergangenen Jahr sanierten Richtungsfahrbahn Hamburg geführt werden – bis voraussichtlich Ende des Jahres. Im Nachgang sind Schütts Angaben zufolge bis vermutlich Ende Februar noch Arbeiten im Seiten- und Mittelbereich notwendig.

Nagel: Gemeinde hat Hausaufgaben gemacht

Wedemarks Gemeindesprecher Ewald Nagel betont, dass die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht habe. „Wir sind froh, dass wir trotz unsicherer Bauplanung im Vorfeld verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Tempo 30 auf den Umleitungsstrecken veranlasst haben“, betont er. Zudem hatte auch das Land bereits auf die erneut bevorstehenden Arbeiten reagiert und im Kreuzungsbereich der Landesstraße 310 mit der Kreisstraße 107 in Gailhof wieder eine Baustellenampel für mehr Sicherheit und Verkehrsfluss installiert. Alles andere als glücklich ist die Gemeinde indes über die Informationspolitik der Landesbehörde. Denn der nun gültige Zeitplan hat auch die Mitarbeiter in der Wedemärker Verwaltung überrascht.

In Elze hat die Gemeinde indes an der sogenannten Goltermann-Kreuzung noch eine „Baustelle“ offen: Denn dort steht bislang keine Ampel, berichtet Nagel. Dafür ist auch nicht das Land, sondern die Region Hannover zuständig. „Wir stehen aber im Kontakt mit der Region“, betont der Gemeindesprecher. Seinen Angaben zufolge hatte die Behörde bei der Installation zunächst abwarten wollen, bis es einen Termin für den Baustart auf der Autobahn gibt.

Von Sven Warnecke

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