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Wedemark Vortrag über Müller-Alltag und Klönschnack
Aus der Region Region Hannover Wedemark Vortrag über Müller-Alltag und Klönschnack
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00:16 13.05.2017
Von Roman Rose
Reinhard Tegtmeier-Blanck referiert über die Arbeitsbedingungen von Müllern in früheren Jahren. Quelle: privat
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Wedemark

Der Vortrag mit Powerpoint-Unterstützung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht. Es ist der zweite von insgesamt drei Vorträgen in dieser Reihe.

Der Titel des Vortrags ist ein Zitat aus der Rede eines Müllergesellen beim Gründungskongress des „Deutschen Müllergesellen-Verbandes“ 1889 in Eisenach, erläutert Museumsleiter Karl-Hans Konert. Der Redner habe damals auf die Lage der Mühlenarbeiter in den kleinen Wasser- und Windmühlen wie in den großen Industriemühlen hingewiesen, die allgemein bekannt war: Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen lag das durchschnittliche Lebensalter dieser Arbeiter um 1900 bei nur 35 Jahren. „Aber in der heutigen Mühlen-Literatur erfährt man darüber fast nichts. Daher soll unter anderem auf solche Fakten in dem Vortrag hingewiesen werden, denn die Ausstellung thematisiert bewusst auch Aspekte der Sozialgeschichte“, sagt Konert.

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Die Verantwortlichen finden mit den Vorträgen gute Resonanz: Der erste Vortrag von Mühlenfachmann Rüdiger Hagen aus Brelingen sei mit 50 Personen vom verfügbaren Platz her „ausgebucht“ gewesen, berichtet Konert voller Freude.

Am Sonnabend, 20. Mai, folgt die dritte Veranstaltung, der "Klönschnack zu den Wedemärker Mühlen" mit dem ehemaligen Müller der Mühle in Brelingen, Friedrich Niemeyer. Der frühere Müller möchte mit den Gästen über das Leben und Arbeiten als Müller in gemütlicher Runde plaudern. Jeder, der selbst etwas zu dem Thema beitragen oder interessante Hintergründe zu diesem Thema erfahren will, ist willkommen. Beginn ist um 15 uhr im Bissendorfer Bürgerhaus, Gottfried-August-Bürger-Straße 1.

Da das Museum seine Gäste zu Kaffee und Kuchen einlädt, bitten die Veranstalter für diesen Termin um Anmeldungen bei Peter Schulze, Telefon (05130) 7101, E-Mail peter.h.t.schulze@htp-tel.de oder bei Friedrich Thümler, Telefon (05130) 8272, E-Mail friedrich.thuemler@t-online.de.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung im Dachgeschoss über der Bibliothek zu besuchen.

Roman Rose 13.05.2017
Roman Rose 13.05.2017