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Wedemark Geo-Erlebnispfad erhält Aussichtsplattform
Aus der Region Region Hannover Wedemark Geo-Erlebnispfad erhält Aussichtsplattform
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00:22 26.11.2018
Zwischen den Stationen „Eiswürfel“ und „Findlingsstapel“ entsteht die Aussichtsplattform. Quelle: HAZ-Grafik: ll; Quelle: Gemeinde Wedemark/GoogleEarth
Wedemark

Es hat lange gedauert, doch bald soll der Bau beginnen: Der Geo-Erlebnispfad rund um den Brelinger Berg bekommt die lang geplante Aussichtsplattform. Ein genauer Termin für den Baustart steht indes noch nicht fest.

Die Plattform, die schon auf der Übersichtskarte der Gemeinde zu dem eiszeitlichen Erlebnispfad eingezeichnet ist, entsteht zwischen den Stationen „Eiswürfel“ und „Findlingsstapel“ in der Nähe des Parkplatzes an der Straße Am Hügel in Oegenbostel. Der Bau hatte sich in der Vergangenheit immer wieder verzögert, auch, weil die Statik sich als schwierig erwiesen hatte. Zudem war die Standortsuche schwieriger, als zunächst gedacht. Künftig können Besucher dann von der Plattform auf eine noch im Abbau befindliche Kiesgrube schauen.

2009 ist der Geo-Erlebnispfad rund um den Brelinger Berg im Rahmen der Gartenregion Hannover entstanden. Die erste Station ist seit 2008 fertig. Erstmals präsentierte 1992 der Oegenbosteler Bürger Gotthelf Schwidurski die Idee. An zehn Stationen unter dem Titel „Bewegte Steine“ erhalten die Besucher auf dem rund fünf Kilometer langen Rundweg Informationen zu den Themen Eiszeit und Landschaftsgeschichte. Mit der Aussichtsplattform entsteht nun die elfte, bislang fehlende Station. „Nach fast zehn Jahren tut sich wieder was“, sagt Antonia Hingler, neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Wedemark und zugleich für die Bereiche Naherholung und Standortmarketing zuständig. „Wir wollen den Pfad als Attraktion erhalten.“

Infoschilder bekommen QR-Code

Geplant ist deshalb auch die Erneuerung der Beschilderung. Die Infotafeln erhalten zudem einen QR-Code. „Dann können Spaziergänger die Informationen auf dem Handy lesen“, sagt Hingler. Die Gemeinde hofft, nichts bezahlen zu müssen. Der Bau der Aussichtsplattform und die Erneuerung der Schilder kosten 47.000 Euro. Dafür hat die Gemeinde Fördergeld beantragt. Ein Förderantrag bei der Region Hannover in Höhe von 22.050 Euro wurde bereits genehmigt. Zusätzlich hat die Gemeinde auch Finanzmittel aus dem Förderprogramm der Leader-Region beantragt. Der Leader-Region Meer und Moor gehört die Gemeinde Wedemark neben den beteiligten Städten Neustadt am Rübenberge und Wunstorf seit 2016 an. Eine finale Bewilligung durch das Land Niedersachsen steht indes noch aus. „Erst dann können wir den Auftrag für den Bau erteilen“, sagt Hingler. Wenn alles nach Plan läuft, kann der Bau im Frühjahr beginnen.

Pfad ist beliebtes Ausflugsziel

Zufrieden blickt Hingler auf die diesjährige Saison des Erlebnispfads zurück, die erfolgreich verlief. Ende Oktober gab es zum Saisonabschluss eine Kostümführung mit der Diplom-Geologin Kerstin Athen und Rainer Künnecke als Darsteller des Mathematikers und Physikers Carl Friedrich Gauß – 24 Besucher nahmen teil. Insgesamt sechs geführte Touren hat die Wissenschaftlerin in diesem Jahr für die Gemeinde auf dem Pfad angeboten. „Wir verzeichnen einen Zuwachs an Besucherzahlen für die sechs Touren von Frau Athen. 20 Prozent mehr Teilnehmer machten sich im Vergleich zum letzten Jahr auf den Weg am Brelinger Berg“, sagt Hingler. So waren im Vorjahr 67 Erwachsene, Jugendliche und Kinder bei den Führungen dabei, 2018 waren 81 Personen mit der Gästeführerin auf dem Rundweg unterwegs. „Wenn wir es schaffen, den Pfad durch tolle Angebote und gute Beschilderung weiter bekannt zu machen, dann können wir bald viele Geschichten aus aller Welt als „Jahreserlebnisse“ zum Saisonende zum Besten geben“, sagt Hingler.

Weitere Informationen zum Geo-Erlebnispfad am Brelinger Berg erhalten Interessierte im Internet auf www.bewegte-steine.de.

Seit Anfang Juli ist Antonia Hingler Wirtschaftsförderin der Gemeinde Wedemark. Zu ihren Aufgaben gehören aber auch die Naherholung und das Standortmarketing. Ein Interview.

Von Julia Polley

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