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Wedemark Baustelle: Ab dann ist die A7 wieder frei
Aus der Region Region Hannover Wedemark Baustelle: Ab dann ist die A7 wieder frei
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00:22 25.11.2018
Die Sanierung der Autobahn 7 zwischen Mellendorf und Schwarmstedt soll Mitte Dezember beendet sein. Quelle: Sven Warnecke (Archiv)
Wedemark

Gute Nachrichten für die Wedemark: Ab Ende November soll die Baustelle auf der Autobahn 7 Schritt für Schritt fertiggestellt werden. Das hat die zuständige Geschäftsstelle der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden am Donnerstag mitgeteilt. Ab dem 14. Dezember sollen in beide Fahrtrichtungen wieder jeweils drei Spuren in voller Breite für den Verkehr frei sein. Das dürfte die Situation speziell in den umleitungsgeplagten Orten Elze, Mellendorf, Hellendorf, Meitze und Gailhof entlasten – zumindest bis zur nächsten Baustelle.

Lediglich Restarbeiten sind auf dem Mittelstreifen sowie an den Seitenrändern nach Auskunft der Behörde noch nötig. Voraussichtlich am 8. Dezember soll nach derzeitigen Planungen die Fahrbahn in Richtung Hamburg wieder geräumt sein. Die Freigabe in Richtung Hannover ist für den 14. Dezember geplant. Bis dahin stehen in Richtung Süden weiterhin nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Für den Rückbau der Baustelle ändert sich auf der A7 bereits ab nächsten Freitag, 30. November, die Verkehrsführung. Dann wird in Fahrtrichtung Süden der Verkehr auf den ersten und zweiten Überholstreifen geleitet. Vom 3. Dezember bis 13. Dezember sollen die Beschilderungen geändert und die Baustellenmarkierungen entfernt werden. Die Auffahrt der Anschlussstelle Berkhof bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten in Richtung Hannover gesperrt. Der Verkehr wird weiterhin über die U32 bis zur Anschlussstelle Mellendorf umgeleitet. In Richtung Hamburg stehen zwischen 1. und 8. Dezember auch lediglich nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Schwerlaster und immer mehr Verkehr im Dorf - für die Meitzer ein Dauerproblem bei der Baustelle auf der A7. Quelle: Ursula Kallenbach (Archiv)

Erhebliche Belastungen für Wedemärker

Seit Beginn der Sanierung des elf Kilometer langen Autobahnabschnitts auf der A7 Anfang April mussten die Wedemärker mit erheblichen Belastungen und Verkehrsbehinderungen leben. Zahlreiche Unfälle in dem Bereich hatten zusätzlich dazu geführt, dass viele Autos und Lkws von der Autobahn abgefahren und den ausgeschilderten Umleitungen durch die Wedemark gefolgt sind. Auch, wenn das Ende der Arbeiten jetzt in Sicht ist, die nächste Baustelle ist bereits geplant – ab nächstem Frühjahr.

Dann rücken die Arbeiter zwischen der Raststätte Allertal und dem Dreieck Hannover Nord an. In beide Richtungen werden zwei jeweils sechs Kilometer lange Abschnitte saniert. „Für uns heißt das erstmal durchatmen. Aber leider ist ein Ende noch nicht in Sicht“, sagt Bürgermeister Helge Zychlinski auf Nachfrage. Der Forderung der Gemeinde ein Jahr Baustopp auf der Strecke zu machen, erteilt Behördenleiterin Gisela Schütt eine Absage. „Dem werden wir nicht folgen, weil die Fahrbahnen auf der A7 dann komplett kaputt wären“, sagt sie. Ein Baustopp hätte zur Folge, dass ständig Baustellen eingerichtet werden müssten, um einzelne Stellen zu flicken.

Zychlinski erwartet von der Landesbehörde, dass sie sich frühzeitig meldet, um über die geplanten Maßnahmen zu sprechen und die Umleitungssituation zu klären. Die Gemeinde könne die Arbeiten allerdings nicht verhindern, so der Bürgermeister.

Ampel wird abgebaut, Schilder werden eingesammelt

Wenn beide Fahrtrichtungen auf der Autobahn komplett frei sind, soll auch die mobile Ampel im Kreuzungsbereich der L 310 und der K 107 in Gailhof wieder abgebaut werden. Diese hatte das Land auf Bitten der Gemeinde aufgestellt, um den neuralgischen Punkt zu entschärfen und den Verkehrsfluss besser zu regeln. Schütt bestätigt, dass auch die in den Ortschaften entlang der L 190 aufgestellten Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 von 20 bis 6 Uhr wieder eingesammelt werden. Auch im nächsten Jahr will die Gemeinde als zuständige Verkehrsbehörde wieder veranlassen, dass die Ampel dort aufgestellt wird – allerdings mit einer besseren Schaltung. „Die Ampel muss so geschaltet werden, dass alle Verkehsteilnehmer gleichmäßig berücksichtigt werden“, sagt Zychlinski. Auch in Elze soll im nächsten Jahr wieder eine Ampel installiert werden. Dies bestätigte Regionssprecher Klaus Abelmann auf Nachfrage. „Das ist absolut notwendig“, sagt Abelmann. „Die Verkehrssicherheit hat Vorrang.“ Auf der Strecke habe es 1000 Prozent mehr Verkehr gegeben, so der Sprecher. Im nächsten Jahr sei mit einem ähnlichen Aufkommen zu rechnen.

Von Julia Polley

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