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Wedemark So lief die Eröffnung des neuen Edeka-Markts in Elze
Aus der Region Region Hannover Wedemark So lief die Eröffnung des neuen Edeka-Markts in Elze
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15:51 12.07.2019
Junior-Chef Mario Lüders (von links) und Marktleiter Benjamin Hesse freuen sich besonders, dass sie den Elzern mit dem Café- und Snack-Bereich auch einen kleinen Treffpunkt anbieten können. Quelle: Ursula Kallenbach
Elze

 Auch ohne exakte Kundenzählschleife weiß Junior-Chef Mario Lüders an Tag zwei nach der Eröffnung, wie es in seinem neuen Edeka-Markt in Elze läuft – nämlich rund. „Die Zahlen sind positiv. Der erste Eindruck zählt, und den haben wir geliefert“, stellt er fest. Und die Käufer zeigen sich begeistert von dem modernen Angebot.

Auf 1300 Quadratmetern gibt es rund 20.000 Produkte und einen einladenden Café- und Snackbereich. Die erfahrene Kaufmannsfamilie Lüders – Vater Uwe-Karsten und Sohn Mario – betreibt den Markt in Elze an der Straße Auf dem Farnkamp wie schon seit Oktober 2010 den in Wennebostel und einen weiteren in Burgwedel. Erste Pläne zum Marktbau in Elze gab es schon 2012; nach dem langen Vorlauf sind die Käufer aus dem Ort mindestens so froh über die Einkaufsmöglichkeit wie die Marktbetreiber über ihr Objekt. Aber der Junior-Marktchef weiß: „Die Kunden müssen Vertrauen entwickeln. Das muss wachsen, auch über die Zeit“, betont er. Er wolle aber nicht nur Stammkunden gewinnen – „wir wollen Fans haben“.

A7-Umleitungsverkehr fährt direkt an Markt lang

Der Marktstart fällt in eine Ausnahmesituation: Über die Landesstraße 190 vor der Tür am Edeka-Grundstück wird in diesen Wochen der Verkehr von der Autobahn A7 umgeleitet. So biegen auch viele Fahrzeuge an dem neuen Markt ab, die sonst diese Route nicht nehmen, und machen eine Pause. Überhaupt liegt der Markt auch für Pendler von Norden Richtung Mellendorf und Langenhagen auf der Strecke. In die Standortanalyse für den Markt seien diese Zahlen bei Edeka Minden-Hannover aber nicht eingeflossen, sagt Mario Lüders. Der Standort bediene die Nachfrage aus dem Ort Elze.

Fußgänger nutzen Mittelinsel

Für Radler und Fußgänger, die von jenseits der Landesstraße den Markt erreichen wollen, sichert eine Mittelinsel die Überquerung. Die fußläufige Erreichbarkeit des Marktes Auf dem Farnkamp war von Kritikern in der Planungs- und Bauphase mehrfach infrage gestellt worden. „Aber der Markt war in Elze nicht möglich“, verdeutlicht SPD-Ortsratsmitglied Myriam Lentz, die an diesem Tag ebenfalls dort einkauft. „In der Ortsmitte sollen Kindergärten und Schule sein. Ich finde diesen Standort gut erreichbar, und die Parksituation ist gut.“

Personal dringend gesucht

Vor einer Herausforderung stehen Mario Lüders und Marktleiter Benjamin Hesse weiterhin. „Es ist immer ein Problem, Personal zu finden“, sagt Lüders. Für Verkauf, Bedientheken, Bäcker und Bistro werden Mitarbeiter gesucht, dabei sind auch ausgebildete Köche gefragt. „Sie sind hervorragende Fleisch- und Fischverkäufer, weil sie außerdem Zubereitungstipps geben können“, erklärt der Junior-Chef. Die Aussichten für beide Seiten seien nicht schlecht. „Wir bieten Arbeitszeiten bis 21.30 Uhr in zwei bis drei Schichten. Das haben Köche in der Gastronomie nicht.“

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Von Ursula Kallenbach

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