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Wedemark Wirtschaftsförderin Hingler spricht über ihre Ziele
Aus der Region Region Hannover Wedemark Wirtschaftsförderin Hingler spricht über ihre Ziele
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00:19 26.11.2018
Antonia Hingler wohnt gerne in der Wedemark. Quelle: Julia Polley
Wedemark

Antonia Hingler ist seit Anfang Juli neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Wedemark. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören aber auch Standortmarketing und Naherholung. Die 38-Jährige spricht im Interview über mögliche Konflikte der Themenfelder und ihre Ziele in der Zukunft:

Seit 1. Juli sind Sie bei der Gemeinde für die Bereiche Wirtschaftsförderung, Naherholung und Standortmarketing zuständig. Wie lassen sich diese drei doch unterschiedlichen Gebiete in einem Job vereinen?

Unser Ziel ist es, mehr Tagestouristen in die Wedemark zu locken, zu zeigen, wie schön die Gemeinde ist, und was sie alles zu bieten hat. Mehr Gäste bedeuten auch eine Bereicherung für die lokale Wirtschaft – vor allem für kleine Spezialitätenläden und Angebote zur Freizeitgestaltung. Ich denke, dafür ist es gut, themenübergreifend zu arbeiten. Die Verzahnung von Wirtschaftsförderung, Naherholung und Standortmarketing ist hilfreich.

Aber stehen Projekte der Naherholung nicht in Konkurrenz zur Wirtschaftsförderung und der Neuansiedlung von Unternehmen?

Ich finde die Themenfelder konkurrieren nicht im klassischen Sinne, sondern sind miteinander verbunden und voneinader abhängig. Wir können die Naherholung nur weiter ausbauen, wenn es Unterstützung von der lokalen Wirtschaft gibt. Die Projekte laufen Hand in Hand. Gemeinsam müssen wir uns die Frage stellen „Was wollen wir erreichen?“ Diskurse können dabei hilfreich sein und die Situation weiterentwickeln. Das Ziel muss es sein, das Bestmögliche für die Wedemark zu machen. Wir sollten die Projekte deshalb gemeinschaftlich angehen. Ich bin optimistisch, dass sich eine gute Balance zwischen den drei Bereichen finden lässt. Die Konkurrenz wird zudem durch das Regionale Raumordnungsprogramm begrenzt, das klar vorgibt, was wo entstehen darf.

Welches sind Ihre persönlichen Ziele?

Ich will ein offenes Ohr für die Anliegen der Wedemärker haben - gerade auch für die Unternehmen. Ich möchte das, was es Gutes gibt, erhalten und weiterentwickeln. Ich denke, die Wedemark hat noch viel Potenzial.

Wohnen Sie selbst gerne in der Wedemark?

Ja, sehr. Bisher habe ich es nicht bereut, hergezogen zu sein. Der Wohnort macht mein Leben lebenswerter. Nirgends muss man weit gehen, um im Grünen zu sein.

Aussichtsplattform wird gebaut

Im nächsten Jahr ist es soweit: Dann bekommt der Geo-Erlebnispfad eine Aussichtsplattform. Wirtschaftsförderin Antonia Hingler hofft die Attraktivität des Rundgangs dadurch zu steigern.

Von Julia Polley

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