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Wennigsen Unerwünschte Graffitis werden entfernt
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00:15 20.05.2017
Die Aktion Graffiti-Ex ist gestartet: Initiator Horst Bredemeier (von links) mit Jutta Ulianowsky und Wilfried Harting vom Vereinsvorstand. Quelle: Rabenhorst
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Wennigsen

Bürger sind aufgerufen, Graffiti-Schmierereien an privaten, öffentlichen Gebäuden oder Einrichtungen an den VVV-Wennigsen zu melden. Dafür liegen 40 Flyer im Geschäft Heitmüller und in der Werkstattgalerie von Uta Bothe aus. „Wir möchten unseren Ort vor allem zum Freischießen herausputzen. Immerhin werden wieder Tausende Besucher den Umzug am Straßenrand verfolgen“, betont Vereinsmitglied und Initiator Horst Bredemeier. Bis zu der dreitägigen Veranstaltung werden die unerwünschten Malereien kostenlos beseitigt. Für die danach entfernten Graffitis müssen Nicht-Vereinsmitglieder die Materialkosten erstatten, die Arbeit selbst erledigt Bredemeier weiterhin ehrenamtlich. Für Mitglieder bleibt die Aktion weiterhin kostenfrei. „An besonders gefährdeten Stellen ist eine Versiegelung bei Übernahme der Kosten für erforderliche Chemikalien auch möglich“, sagte Bredemeier. Die Aktion unter dem Motto „Graffiti-Ex 2017“ ist gestern mit dem Entfernen der Malereien von der Sandsteinmauer am Haus Lübkemann an der Mittleren Mühle am Feuerwehrplatz gestartet. „Das geschieht alles professionell. Horst Bredemeier hat im Januar bei einem Chemieunternehmen an einer Schulung für professionelle Reinigung teilgenommen“, betont Wilfried Harting vom Vereinsvorstand. Bredemeier selbst hat in den vergangenen Wochen insgesamt 40 unerwünschte Graffitis entdeckt und fotografisch festgehalten. Die Reinigung erfolge je nach „Qualität“ der Malerei und dem Untergrund durch verschiedene Chemikalien mit anschließender Hochdruckreinigung oder durch Überstreichen mit passender Farbe. Voraussetzung seien ein Wasser- und Stromanschluss sowie trockenes Wetter und eine Außentemperatur mehr als 18 Grad. „Für die Entfernung ist zuerst die Prüfung der Farbe und des Untergrundes notwendig“, erläutert er die ersten Arbeitsschritte. Die Utensilien dafür trägt er in einem Koffer mit sich. Nach der Entfernung des ersten Graffitis will er sich als nächstes die verunzierten Stromkästen am Klosteramtshof vornehmen.

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Von Heidi Rabenhorst

Jennifer Krebs 19.05.2017
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