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Wennigsen Parkverbot an Bredenbecker Straße geplant
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Parkverbot an Bredenbecker Straße geplant
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00:17 27.01.2019
Die parkenden Autos an der Bredenbecker Straße führen zu gefährlichen Situationen, da einige Verkehrsteilnehmer auf den Bürgersteig ausweichen. Quelle: Elena Everding
Holtensen

 Das Problem ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Nun wollen die Mitglieder des Ortsrates dem „wilden“ Parken an der Bredenbecker Straße endgültig ein Ende machen. In seiner jüngsten Sitzung hielt das Gremium an seinen Plänen fest, ein Parkverbot für diese Straße einzuführen. In diesem Bereich würden bis zu acht Fahrzeuge von Mitarbeitern der angrenzenden Unternehmen parken, sodass die vorbeifahrenden Autos oder Lastwagen häufig auf den gegenüberliegenden Bürgersteig ausweichen, begründete Ortsbürgermeister Wilhelm Subke die Pläne für eine Parkverbotszone in Richtung Bredenbeck, für die sich die Ortsratsmitglieder aller Fraktionen aussprachen.

Dagegen wird sich das ebenfalls angedachte Parkverbot an der Linderter Straße nicht umsetzen lassen. Nach einer abschließenden Begehung des Bereichs bis Am Bache mussten die Ortsratsmitglieder ihren Plan verwerfen, dort Parkverbotsschilder aufzustellen. Im dortigen Kurvenbereich dürfe ohnehin nicht geparkt werden, erklärte der Ortsbürgermeister. Das Aufstellen von Schildern wäre daher eine Doppelregelung und diese sei nicht erlaubt.

Einige Holtenser hatten sich eine entsprechende Beschilderung gewünscht, da gerade in den Abendstunden einige berufstätige Anwohner auf der Straße parken würden und der entgegenkommende Verkehr dadurch nicht mehr einsehbar sei. Um die Falschparker auf ihren Fehler aufmerksam zu machen, forderte Subke daher nun eine regelmäßige Kontrolle der Gemeinde. „Ab 17 Uhr sollten Knöllchen verteilt werden, dann werden die Anwohner dort nicht mehr parken“, sagte der SPD-Politiker.

Sorgen bereitet vielen Bürgern auch die Situation an der Bedarfshaltestelle Linderter Straße/ Bürgermeister-Meyer-Weg. Michael Meyer geht häufiger morgens gegen 7.30 Uhr mit seinem siebenjährigen Sohn zur Bushaltestelle und kennt die Probleme. „Die Kinder stehen zu nah an der Fahrbahn, und einige Autos fahren mit erhöhter Geschwindigkeit“, erzählte der Holtenser in der Sitzung. Weil viele Eltern wegen dieser Situation sehr besorgt seien, würden sie ihre Kinder lieber mit dem Auto zur Schule fahren, merkte der 46-jährige Vater an.

Der Grund für das aktuelle Problem könnte der zu geringe Platz für die Grundschüler sein. „Der Zaun muss entfernt werden und es muss ein Unterstand für die Kinder gebaut werden“, forderte Martin Sondermann von der CDU. Nina Engeler (SPD) beantragt ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern, welches zu bestimmten Zeiten eingehalten werden muss. Gerade in der Zeit, in der sich die Kinder auf den Weg zu ihrer Schule machen, müssen die Fahrer am Ortsausgang langsamer fahren, sagte Engeler. Das Thema soll nun an den Verkehrsausschuss herangetragen werden, zudem überprüft der Ortsrat, ob die Fläche an der Bedarfshaltestelle vergrößert werden kann.

An der Bedarfshaltestelle Linderter Straße stehen die Kinder zu dicht an der Fahrbahn und einige Autofahrer sind mit zu hohem Tempo unterwegs. Quelle: Elena Everding

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Sachstand zum Thema Hortverlegung und Neubau des Kindergartens. Die betroffenen Eltern waren zu der Sitzung eingeladen worden, allerdings saßen kaum Erziehungsberechtigte im Gemeindehaus. Der Plan sieht vor, dass der Hort nach den diesjährigen Sommerferien in die Räumlichkeiten der Grundschule Bredenbeck umziehen kann, die dann frei werden. Aufgrund der anstehenden Bauarbeiten in der Bredenbecker Schule wünschen sich die Ortsratsmitglieder allerdings, dass der Hort so lange wie möglich in Holtensen bleibt. „In Bredenbeck würden die Kinder ein Jahr Baustelle miterleben“, sagte Sondermann. Subke versuchte mit der Information zu beschwichtigen, dass weder die Umbauarbeiten in Bredenbeck noch der Neubau in Holtensen sofort beginnen würden.

In einer der nächsten Sitzungen will sich der Ortsrat mit dem Antrag einer Anwohnerin befassen, die Straße Im Hückedal ab der Einmündung Katzenhagen zur Spielstraße zu machen. Bei einem Spaziergang sei ihre Tochter beinahe von einem zu schnell fahrenden Auto in der engen Straße angefahren worden, erklärte die Holtenserin. Die Ortsratsmitglieder wollen sich nun vor Ort über die Situation und die baulichen Anforderungen einer Spielstraße informieren.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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