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Wennigsen Kein lebendiger Adventskalender in Wennigsen
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17:39 26.11.2018
Stimmungsvolle Treffen vor der Haustür: Den Initiatoren des lebendigen Adventskalenders fehlt in diesem Jahr die Zeit für die Organisation. Quelle: Ingo Wagner
Wennigsen

In diesem Jahr gibt es keinen lebendigen Adventskalender in Wennigsen. Die Aktion der Marien-Petri-Kirchengemeinde muss pausieren, weil den Initiatoren aus privaten und beruflichen Gründen die Zeit fehlt. Zudem hätte die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung einen erheblichen zusätzlichen Aufwand bedeutet.

Nicht nur viele Wennigser, auch die Verantwortlichen selbst bedauern die Absage des lebendigen Adventskalenders. Besonders leid tut ihnen das für die Personen und Gruppen, die sich dafür schon angemeldet hatten. „Wir hoffen, die Termine werden trotzdem für ein adventliches Beisammensein genutzt“, sagt Michael Giere, der den lebendigen Adventskalender zusammen mit Lars Scheumann organisiert. So wie die Bastlergemeinschaft der Wennigser Wasserräder zum Beispiel, die wieder mitmachen wollte und bei ihrem Termin auch bleibt. Die Wasserräder-Bastler laden für Mittwoch, 12. Dezember, für eine halbe Stunde vor ihre Werkstatt an der Hirtenstraße zu Schmalzbroten, Liedern und Punsch ein. Beginn ist wie immer um 18 Uhr.

Eigentlich ist der lebendige Adventskalender schon ein guter Brauch in Wennigsen. Seit inzwischen 15 Jahren führen Giere und Scheumann diese Art des Adventskalenders mit Familien aus Wennigsen, Degersen, Sorsum und der Wennigser Mark durch. Giere erinnert sich an die Anfänge. Der Pastor im Ruhestand und Krankenhausseelsorger war damals neu hinzugezogen und hatte in seiner neuen Kirchengemeinde den Vorschlag geäußert, einen lebendigen Adventskalender initiieren zu wollen. Gesucht und gefunden: Scheumann, der schon seit längerem einen Mitstreiter für solch eine Aktion gesucht hatte, hörte davon und nahm Kontakt auf. Dahinter stand die Idee, den Advent für die Kirche zurückzugewinnen und das Fest ein bisschen wegzukriegen vom Kommerz. So öffnet sich das letzte Türchen des lebendigen Adventskalenders am 24. Dezember auch immer im Heiligabend-Gottesdienst in der Klosterkirche.

Giere hat Buch geführt in den vergangenen Jahren. Im Schnitt kämen pro Termin zwischen 20 bis 25 Besucher, manchmal sogar 70 wie im Schafstall in der Wennigser Mark. „Das ist toll“, findet Giere. Dennoch soll das Konzept überdacht werden, weil es zuletzt seitens der Gastgeber immer weniger Bereitschaft gab, mitzumachen. Weil sich nicht genügend fanden, konnten im vergangenen Jahr sieben Abende nicht vergeben werden. Vielleicht habe sich hier eine gewisse Routine eingeschlichen, so dass der Reiz des Mitmachens verloren ging, mutmaßen die Initiatoren. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen von Marien Petri wollen sie das bisherige Konzept deswegen auf den Prüfstand stellen und neue Impulse für das Jahr 2019 mit aufnehmen.

Von Jennifer Krebs

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