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Wennigsen Kita-Bericht: Gemeinde schneidet gut ab
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Kita-Bericht: Gemeinde schneidet gut ab
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10:37 05.11.2018
Der Neubau im Langen Feld reicht nicht: Wennigsen braucht mehr Kita-Plätze. Quelle: dpa
Wennigsen

Wie steht es um die Kiderbetreuung in Wennigsen? Aus dem Kita-Bericht der Region Hannover für das Jahr 2017/18 geht hervor, dass die Versorgungsquote bei den Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahre in Wennigsen Ende 2017 bei 37,9 Prozent lag, während der Durchschnitt der 16 Regionskommunen bei 36,7 Prozent lag. Dennoch: Die Gemeinde muss laut Selbsteinschätzung zusätzliche Plätze schaffen – und zwar schnell.

Laut Bericht haben zum Stichtag (31. Dezember 2017) 359 Kinder unter drei Jahren ihren Hauptwohnsitz in Wennigsen. Zudem lebten 388 Drei- bis Sechsjährige und 562 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren in der Gemeinde.

Bei den Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren erreichte die Gemeinde eine Versorgungsquote von 118,8 Prozent, während der Durchschnitt bei 98,1 Prozent lag. Damit liegt Wennigsen an der Spitze der untersuchten Kommunen.

Auch bei den Hortkindern von sechs bis zehn Jahren steht die Gemeinde gut dar: Die Versorgungsquote von 31,1 Prozent ist deutlich höher als im Durchschnitt der Kommunen (20,6 Prozent). Bei den Betreuungsplätzen für Drei- bis Sechsjährige liegt Wennigsen mit seiner Versorgungsquote von 118,8 Prozent ganz weit vorne, knapp gefolgt von Burgwedel mit einer Quote von 116,5 Prozent. Bei den Krippenkindern erreicht Wennigsen eine Versorgungsquote von 37,9 Prozent – 26,2 Prozent werden in einer Krippe, 11,7 Prozent in einer Tagespflege betreut. Damit liegt die Gemeinde im Mittelmaß. Die Versorgungsquoten in Höhe von über 110 Prozent, wie in Wennigsen – aber auch in Burgwedel und Pattensen – erklären sich unter anderem durch das Vorhalten von Platzkapazitäten für die Kinder, die im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt werden sowie durch Bau- und damit Zuzugsverzögerungen in Neubaugebieten. Speziell in Wennigsen kommt die hohe überregionale Belegung des Marien-Waldorfkindergartens zum Tragen.

Regionsweit ist die Situation von einer zuletzt unerwartet stark gestiegenen Kinderzahl geprägt, für die Betreuungsplätze geschaffen werden müssen. Laut Regionsbericht ist das auf die insgesamt wieder steigende Geburtenrate zurückzuführen.

Die Gemeinde selbst schätzt laut Bericht, dass sie im kommenden Kindergartenjahr rund 30 zusätzliche Plätze für Kinder bis drei Jahren, 60 für Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie 10 Plätze für Sechs- bis Zehnjährige benötigen wird – einen Bedarf, der weder im Bereich Krippe, noch in den Bereichen Kindergarten und Hort gedeckt werden kann.

Um mehr Betreuungsplätze bieten zu können, entsteht unter anderem im Langen Feld eine neue Kita. Die Gemeinde plant eine Vier-Gruppen-Kita mit zwei Krippengruppen mit jeweils 15 Plätzen, einer altersübergreifenden Gruppe mit 18 Plätzen und einer Regelgruppe mit 25 Plätzen. Der Rat soll möglichst in seiner kommenden Sitzung am 15. November entscheiden, ob Arbeiterwohlfahrt, evangelisch-lutherischer Kindertagesstättenverband Calenberger Land oder die gemeinnützige Gesellschaft Klax den Kindergarten betreiben wird. Laut dem Kita-Bericht der Region besteht allerdings ein weiterer Ausbaubedarf an Betreuungsplätzen.

Von Lisa Malecha

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