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Wennigsen Diese Themen beschäftigen den Ortsrat
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Diese Themen beschäftigen den Ortsrat
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13:38 28.11.2018
Der Bereich zwischen Wartehäuschen und Bordstein ist zu eng. Zwar werden die gesetzlichen Bestimmungen genau eingehalten worden, doch da der Weg entlang der Weetzener Straße ein kombinierter Fuß- und Radweg ist, müsse die Fläche vergrößert werden, fordert der Ortsrat. Nun soll auf der einen Seite das Wartehäuschen modifiziert oder versetzt werden. Quelle: Ingo Rodriguez
Sorsum

Es ist noch nicht so lange her, dass die Bushaltestellen an der Waldorfschule Sorsum barrierefrei ausgebaut wurden. Nun steht bereits eine bauliche Veränderung an. Der Grund: Der Bereich zwischen Wartehäuschen und Bordstein ist zu eng. Zwar seien die gesetzlichen Bestimmungen genau eingehalten worden, doch da der Weg entlang der Weetzener Straße ein kombinierter Fuß- und Radweg ist, müsse die Fläche vergrößert werden, fordert der Ortsrat. Nun soll auf der einen Seite das Wartehäuschen modifiziert oder versetzt werden, auf der gegenüberliegenden Straßenseite soll das Haltestellenschild umgesetzt werden.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite soll das Haltestellenschild umgesetzt werden. Quelle: Ingo Rodriguez

Genau 1,50 Meter Platz zwischen Wartehäuschen und Bordsteinkante gibt es an den Haltestellen. „Allerdings sind dort auch die Längsrillenplatten für Sehbehinderte verlegt – eine Sturzgefahr, gerade für die jüngeren Radfahrer“, sagte Ortsbürgermeister Thomas Butterbrodt. Nach einer Begehung mit Armin Breig von der Abteilung Tiefbau der Gemeinde sind nun zwei Lösungsvorschläge erarbeitet worden: Entweder die Seitenteile des Wartehäuschens werden auf der Straßenseite, auf der sich auch die Schule befindet, um 50 Zentimeter verkleinert oder das Häuschen wird nach hinten versetzt. Auf der gegenüberliegenden Seite soll das Haltestellenschild zur Straßenlaterne versetzt werden, um mehr Platz zu schaffen. Denn momentan stehen Schild und Laterne sehr dicht beieinander, es wird eng, wenn jemand beispielsweise mit einem Kinderanhänger für das Fahrrad dort entlang fahren möchte. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Sorsum bekommt „Gelbe Füßchen“

Auch soll der Schulweg für Kinder künftig sicherer werden – dank sogenannter „gelber Füßchen“. In leuchtendem Gelb aufgesprühte Fußstapfen am Straßenrand sollen Jungen und Mädchen zeigen, wo sie die Straße am besten überqueren können. „Durch die Schlängel an der Weetzener Straße ist diese für Kinder sehr schwer einsehbar“, begründet Butterbrodt. Die Polizei war bereits vor Ort und hat gemeinsam mit dem Ortsrat abgestimmt, wo die Fußstapfen am sinnvollsten wären. „Das ganze wollen wir im Frühjahr in Angriff nehmen“, sagte der Ortsbürgermeister. Damit auch die Autofahrer darauf hingewiesen werden, dass hier Kinder entlang laufen, beantragte der Ortsrat auch, dass ein Warnhinweis „Achtung Kinder“ auf der Lemmier Straße aufgemalt wird.

Zudem hat der Ortsrat beschlossen, von seinen Mitteln zwei Hundekotbeutelspender anzuschaffen,. „Wir haben schon lange Probleme, dem Hundekot-Problem gerecht zu werden“, sagte Butterbrodt. Vor allen an der Dorfstraße in Richtung Feldmark und an der Lemmierstraße hoch zum Bahnhof würden viele Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einfach auf dem Gehweg liegen lassen.

Polizei gibt Tipps zum Einbruchschutz

Wie kann man durch das eigene Verhalten die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs verringern? Antworten auf diese Frage gaben zwei Polizeibeamtinnen bereits am Montagabend in Sorsum. Der Ortsrat hatte die Veranstaltung “Verhaltensorientierter Einbruchsprävention” organisiert, zu der rund 40 Interessierte kamen. „Der Zeitpunkt war passend, immerhin hatten wir gerade erst einen Einbruch“, sagte Ortsbürgermeister Thomas Butterbrodt. Entsprechend groß sei auch das Interesse der Bevölkerung gewesen.

Die Polizeibeamtinnen hatten unter anderem erklärt, wie man durch Wachsamkeit in der Nachbarschaft die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs verhindern kann. Zudem gaben sie Tipps wie: „Verschließen Sie Fenster und Türen immer sorgfältig, bevor Sie Ihr Haus verlassen.“ Und wiesen darauf hin, dass man möglichst keine Hinweise auf eine längere Abwesenheit geben sollte und dass man Wertsachen besser im Tresor als in einem Versteck aufbewahren sollte.

Von Lisa Malecha

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