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Wennigsen Open-Air-Konzert in Bredenbeck zum Mitsingen
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Open-Air-Konzert in Bredenbeck zum Mitsingen
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13:23 12.08.2019
Henrik Freischlader trat mit seiner Band beim Kultursommer auf dem Gelände der alten Kornbrennerei in Bredenbeck auf. Quelle: Patrick Schiller
Bredenbeck

 Mehr als 400 Gäste waren am Sonnabend nach Bredenbeck gekommen, um Henrik Freischlader zu sehen. Der Musiker überzeugte sein Publikum mit altbekannten Liedern und neuen Stücken, die auf seinem aktuellen Album „Hands on the Puzzle“ zu hören sind. Dass er und seine Band nicht nur die Fans aus der Umgebung anlockten, sondern auch Gäste über die Grenzen der Region Hannover hinaus, wurde bereits bei der Suche nach einem Parkplatz sichtbar.

„Die Karten aus dem Vorverkauf sind alle weg“, sagte ein Sprecher des Fördervereins K-hoch-drei-Bredenbeck. Die Organisatoren seien froh, dass die Region Hannover sie im Rahmen des Kultursommers bei der Veranstaltung unterstützt habe. „Wir sind ein kleiner Verein. Das hätten wir allein nicht geschafft“, sagte der Sprecher.

„Unsere Pausen sind langweilig“

Der Hinterhof der alten Kornbrennerei in Bredenbeck war gut gefüllt, als die Bluesmusiker um Henrik Freischlader mit ihrem Konzert anfingen. Gleich am Anfang stellt der Kölner klar: „Die Pausen zwischen unseren Songs sind eher langweilig.“ Kurz danach stimmte er in aller Ruhe erst einmal seine Gitarre. Das Publikum störte das nicht.

Nach seinem Durchbruch 2004 mit dem Debütalbum „The Blues“ und zahlreichen musikalischen Experimenten, kehrte Henrik Freischlader zum Blues zurück. In Bredenbeck trat er mit Moritz Meinschäfer, Armin Alic, Roman Babik und Marco Zügner auf.

Bereits beim dritten Lied konnte Freischlader, Sänger und Gitarrist der Band, die Besucher des Open Air zum Mitsingen motivieren. Noch etwas verhalten, aber mit viel Gefühl stimmen die Gäste zu seiner tiefen Stimme in den Refrain von „Working for the Man with the Masterplan“ ein. Dass Arbeit ein großes Thema für den Kölner ist, macht er auch bei einem seiner neuen Lieder klar. Mit dem eingängigen Slow-Blues „I Don’t Work“ stellte Freischlader Arbeit generell in Frage, wenn sie keinen Spaß macht. Das Publikum schien ihm zuzustimmen.

Soli werden mit Applaus belohnt

Mit neuen und alten Liedern bringen die Blues-Musiker die Besucher durchgehend zum Tanzen und Mitsingen. Das Publikum genießt die Soli der Musiker und belohnt sie jedes Mal mit großem Applaus. Beim vorletzten Lied des Abends lassen sich die Gäste dann auch noch einmal zum Mitsingen animieren. Die Coverversion von Johnny ’Guitar’ Watsons „Ain’t That A Bitch“, was Freischlader frei mit „Ist das nicht schade“ übersetzt, kommt bei den Gästen gut an – so gut, dass sie die Band am Ende mehrmals um eine Zugabe bitten.

Von Patrick Schiller

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