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Wennigsen Deisterblick-Leiter wünscht sich den Zivildienst zurück
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Deisterblick-Leiter wünscht sich den Zivildienst zurück
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09:00 09.08.2019
Kumba Kannewischer (links) und Simone Pohl (rechts) geben Kerstin Liebelt einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Quelle: privat
Wennigsen

Die Themen Lebensqualität im Alter, selbstbestimmtes Lebens in allen Lebensphasen sowie Ausbildungs- und Arbeitsqualität in Berufen der Altenpflege sind seit vielen Jahren als Diskussion in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Kerstin Liebelt, SPD-Landtagsabgeordnete, hat nun das Seniorendomizil Deisterblick besucht, um einen Einblick in die dortige Arbeitswelt zu bekommen. Um 6.30 Uhr beginnt im Deisterblick die Frühschicht auf der Station Klosterforst.

Zivildienst hat Einblick in Beruf gegeben

Das Aufgabenspektrum der Angestellten im Seniorendomizil ist vielschichtig, von Verwaltungsaufgaben über medizinische Fürsorge bis hin zur wichtigsten, der persönlichen Ansprache der Bewohner, aber auch der Belegschaft des Hauses untereinander. „Wir können unsere Aufgaben und tägliche Herausforderungen in der Betreuung und Altenpflege nur gemeinsam leisten. Aus diesem Grund ist es mir wichtig, dass die Mitarbeiter mit kleinen Aufmerksamkeiten wie einem Eis an heißen Arbeitstagen oder einem Gutschein als Dankeschön für kurzfristig übernommene Früh- oder Spätschichten ein Dankeschön bekommen“, sagte Philipp Rose, der das Haus der ProSenis GmbH leitet.

Auf die Frage Liebelts, welchen Wunsch Rose an die Politik hat, fiel dem gelernten Krankenpfleger sehr schnell ein, dass er am liebsten den Zivildienst in seinem Haus zurück hätte. Die Begründung war einfach und prägnant: „Wir haben durch den Zivildienst so manch einen Interessenten, der sich vormals kein Bild von unserem Beruf machen konnte, mit dem Berufsfeld der Altenpflege positiv überrascht und als Kollege gewonnen.“

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Von Lisa Malecha

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