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Stadt Hannover 108 Schülerteams lassen ihre Roboter antreten
Aus der Region Stadt Hannover 108 Schülerteams lassen ihre Roboter antreten
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18:33 07.02.2017
Im Lichthof der Leibniz-Uni treten die Roboter gegeneinander an. Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Organisiert wird das Turnier von der Goetheschule Hannover, dem Georg-Büchner-Gymnasium Seelze und dem Gymnasium Langenhagen, die sämtlich seit vielen Jahren große Erfolge bei Roboter-Wettkämpfen verzeichnen. Aus den Schulen tritt je ein Team mit selbst gebauten Robotern in einer der drei Kategorien „On Stage“, „Rescue Line“ und „Rescue Maze“ an. In jeder dieser Disziplinen müssen die Maschinen andere Aufgaben erfüllen.

Das Team des Gymnasiums Langenhagen tritt unter dem Namen RMD@home an. Robert ist ein Mülleimer mit fahrbarem Untersatz, der Getränke ausgibt und den Müll mit seinem Greifarm wieder einsammelt. Das Team hat sich für Mülleimer Robert eine Choreografie ausgedacht, die er zusammen mit einem Laserrasenmäher und einem Entertainmentroboter zur Aufführung bringt. Im Wettbewerb werden die Roboter sich etwa ein bis zwei Minuten frei bewegen und damit eine kleine Geschichte erzählen. Der Mülleimer bekommt seine Befehle über eine Android-App, die die Jungs selbst programmiert haben. Es folgt eine kurze technische Präsentation der Roboter. „Wir haben uns für die Kategorie „On Stage“ entschieden, weil wir hier mehr Freiheiten haben und kreativ arbeiten können“, erklärt der 18-jährige Mike. „Ich bekomme regelmäßig Wunschlisten mit Bauteilen“, erzählt Lehrerin Tanja Wernicke.

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Das Team der Goetheschule, Schrobot, tritt in der Kategorie „Rescue Maze“ an. Hierbei geht es darum, eine Rettungsaktion zu simulieren. Der Roboter muss ein Gebiet absuchen und verschüttete Opfer, dargestellt durch Wärmequellen, ausfindig machen. Erik und Joshua haben sich wegen ihrer unterschiedlichen Stärken zusammengefunden: „Ich kann programmieren, aber nicht bauen. Erik kann bauen aber nicht programmieren“, erzählt der 15-jährige Joshua. Tony und Meret vom Georg-Büchner-Gymnasium Seelze haben in diesem Jahr ihren ersten Lauf. In der Kategorie „Rescue Line“ muss ihr Roboter ein Gebiet durchqueren und einer Linie folgen. Hindernisse erschweren die Navigation des Roboters.

Die besten 30 Prozent des Turniers fahren nach Magdeburg. Dort lösen die Gewinner eine Startnummer für die Weltmeisterschaften in Japan.

Von Tamy Beyeler

Saskia Döhner 07.02.2017
Mathias Klein 07.02.2017