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Stadt Hannover 250 demonstrieren gegen Pause bei der Inklusion
Aus der Region Stadt Hannover 250 demonstrieren gegen Pause bei der Inklusion
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00:19 30.09.2017
Wahlkampf für die SPD? Vertreter SoVD und Forum Artikel 30 demonstrieren gegen eine Pause bei der Inklusion. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

„Wir sind strikt dagegen, dass die Umsetzung dieses Menschenrechts verlangsamt oder gar infrage gestellt wird“, sagte der stellvertretende SoVD-Landeschef Bernhard Sackarendt vor rund 250 Teilnehmern der Demo. Forumsgründer Karl Finke forderte zudem eine Reform des Wahlrechts: „80 000 in Deutschland dürfen nicht wählen, weil sie eine Behinderung haben. Das müssen wir ändern.“

Die CDU reagierte verschnupft auf die Demo: Die Verbände würden hier Wahlkampf für die SPD machen und dabei auch nicht vor Falschaussagen zurückschrecken, ärgerte sich CDU-Sozialexperte Max Matthiesen. „Ich weiß nicht, wie oft wir es noch sagen müssen, damit es auch der letzte Verbandsfunktionär versteht. Die CDU steht unmissverständlich zur Durchsetzung der Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft.“ Allerdings dürfe man nicht die Augen davor verschließen, dass die Inklusion an niedersächsischen Schulen unter Rot-Grün chaotisch verlaufen sei.

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„Die Inklusion ist nicht optimal gestartet“, hatte auch Sackarendt bei einer vorangegangenen Pressekonferenz eingeräumt. Es sei aber falsch, eine Pause zu machen. Statt dessen sollten die Ressourcen besser eingesetzt und die parallelen Förderschulsysteme aufgelöst werden. Die Inklusion sei ein Menschenrecht, dessen Umsetzung der Bundestag beschlossen habe.

Von Bärbel Hilbig und Heiko Randermann

30.09.2017
15.10.2017
Simon Benne 30.09.2017