69 Schülerteams nehmen an Regionalwettbewerb Jugend forscht teil
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Stadt Hannover 69 Schülerteams nehmen an Jugend forscht teil
Aus der Region Stadt Hannover 69 Schülerteams nehmen an Jugend forscht teil
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00:17 12.02.2016
Von Bärbel Hilbig
Der Bau eines eigenen Windkanals hat Mariela Järnecke und Maja Deris vor einige Probleme gestellt. Die beiden 14-Jährigen wollten herausbekommen, ob durch einen falschen Einstellwinkel an Windrädern Energie verloren geht. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

„Die Fragen, die die Schüler sich gestellt haben, stammen oft direkt aus ihrer Lebenswelt“, bilanziert Günter Kämpfert, Leiter des Regionalwettbewerbs Hannover. Er lobt die Kreativität und Neugier der Zehn- bis 20-Jährigen, die oft fast ein Jahr lang ein mathematisches, technisches oder naturwissenschaftliches Problem untersucht haben. Umweltfragen stehen dieses Jahr hoch im Kurs: Produktion und Entsorgung von Kunststoff, Windkraft oder Energiegewinnung aus Kompost hat die Schüler beschäftigt. Kämpfert, selbst Lehrer an der Elsa-Brändström-Schule, leitet die Expertenjury, die heute entscheidet, wer von den Nachwuchsforschern in den Landeswettbewerb kommt.

Ganz alltagspraktisch ist Frederik Schliephake vorgegangen. Der 18-Jährige von der Schillerschule wollte wissen, ob ausgeschlafene Schüler bessere Leistungen erzielen. 51 Probanden in drei Leistungskurs-Klausuren hat er dafür befragt. „Wer in der Nacht zuvor schlecht geschlafen hat, schneidet oft sogar besser ab als die anderen“, so Frederiks Fazit. Allerdings zahlt es sich deutlich aus, wenn ein Schüler generell entspannt und ausreichend lange schläft.

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Besonders viele Schüler hat das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium ins Rennen geschickt: 13 Teams aus der Schule sind dieses Mal bei Jugend forscht angetreten. Tizian Lorenzen zum Beispiel hat sich vorgenommen, die Abbaubarkeit von Kunststoffen durch Zusätze zu erhöhen. „Eine PET-Flasche braucht 450 Jahre, bis sie sich zersetzt. Das ist ein echtes Problem“, betont der 17-Jährige. Er hat nun in Kooperation mit der Hochschule Hannover einen eigenen Kunststoff hergestellt, dem er Reisstärke und in einem zweiten Versuch Kernseife beigemengt hat. „Wenn das Material nass wird, zerfällt es viel leichter“, berichtet Tizian.

Am Mittwoch stellen die Schüler ihre Arbeiten noch von 9 bis 12 Uhr in der Leibniz-Uni vor (Welfengarten 1).     

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