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Stadt Hannover Mairi Kroll verlässt die Kestnergesellschaft nach 40 Jahren
Aus der Region Stadt Hannover Mairi Kroll verlässt die Kestnergesellschaft nach 40 Jahren
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21:42 13.12.2019
Abschied nach 40 Jahren: Mairi Kroll, die Geschäftsführerin der Kestnergesellschaft, mit Direktorin Christina Végh. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Sie war länger im Job, als die Bundeskanzlerschaft von Helmut Kohl (CDU), Gerhard Schröder (SPD) und Angela Merkel (CDU) zusammen dauerte – und nun ist Mairi Kroll nach 40 Jahren am Freitagabend als Geschäftsführerin der Kestnergesellschaft in den Ruhestand verabschiedet worden.

100 Gäste kommen zur Abschiedsparty

Mehr als 100 Freunde, Weggefährten, Kollegen und Verwandte kamen zu der Feierstunde, darunter der Direktor des Historischen Museums, Thomas Schwark, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Madsack Mediengruppe, Friedhelm Haak, und der Leiter der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bothfeld, Rainer Kamphues, die als Kulturschule mit der Kestnergesellschaft zusammenarbeitet. Auch viele der insgesamt 351 Praktikanten der Kestnergesellschaft, wie Kroll genau gezählt hatte, und mehr als 30 Volontäre waren angereist.

Hinrich Holm, Vorstandsvorsitzender der Kestnergesellschaft und scheidender stellvertretender Vorstandschef der Nord/LB, sagte: „Mairi Kroll ist Kestner.“ Und Direktorin Christina Végh meinte, sie selbst habe mit der langjährigen Geschäftsführerin hervorragend zusammengearbeitet, obwohl sie beide eigentlich sehr verschiedene Charaktere seien: „Sie kann kurz, ich bin eher lang. Wo ich Schnörkel bin, ist sie klar und schnörkellos.“ Kroll sei stets so etwas wie die Seele der Kestnergesellschaft gewesen: „Künstler kommen und gehen, Direktoren kommen und gehen – Mairi ist geblieben.“

Und sie wird auch im Ruhestand noch ein wenig bleiben, zumindest in beratender Funktion. Kroll erinnert sich gern an die vier Jahrzehnte, wie sie bei ihrer Abschiedsfeiert erzählte. Es gab in dieser Zeit auch durchaus immer wieder das eine oder andere skurrile Erlebnis. Das waren zum Beispiel Künstler, die horrende Telefonrechnungen produzierten, weil sie die ganze Nacht mit ihrer Mutter plauderten, und solche, die ihre Bierflaschen an antiken Möbeln öffneten.

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