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Stadt Hannover Angriff in der List: Polizei bestätigt Schussverletzung – Zustand des Opfers weiter kritisch
Aus der Region Stadt Hannover Angriff in der List: Polizei bestätigt Schussverletzung – Zustand des Opfers weiter kritisch
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12:22 30.09.2019
Die Polizei sucht dringend die beiden Ersthelfer, die dem 43-jährigen Opfer beigestanden haben. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Die Polizei sucht jetzt, mehr als zwölf Stunden nach dem Vorfall, Zeugen zu einem Angriff am Sonntagabend auf einen Mann in der List. Gegen 21 Uhr war das Opfer blutüberströmt an der Gorch-Fock-Straße entdeckt worden. Zeugen berichteten der HAZ, sie hätten einen Schuss gehört. Jetzt erst bestätigte die Behörde, dass auf den Mann tatsächlich geschossen worden war. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik und wurde dort notoperiert. Sein Zustand ist nach wie vor kritisch.

Opfer ist identifiziert

Inzwischen ist das Opfer auch identifiziert. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen 43-Jährigen. Nach HAZ-Informationen wohnt er in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff lediglich von einem Täter ausgeführt worden ist. Zeugen berichteten, sie hätten einen Mann vom Tatort fliehen gesehen. Der Schütze soll etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß und schlank sein und kurze, dunkle Haare haben. Er habe zudem ein „südländisches Aussehen“. Bei dem Angriff trug er dunkle Kleidung. Er soll Hochdeutsch gesprochen haben. Weitere Merkmale sind nicht bekannt. Noch am Abend leitete die Polizei eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen ein, an der mehrere Streifenwagen und ein Polizeihund beteiligt waren. Sie verlief erfolglos.

Polizei sucht Zeugen

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Behörde bittet Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0511) 1 09 55 55 in Verbindung zu setzen. Insbesondere suchen die Beamten die beiden Ersthelfer, die sich am Sonntag um den 43-Jährigen gekümmert haben.

Von Tobias Morchner

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