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Stadt Hannover Stadt vergibt mehr Ausweise als Plätze vorhanden sind
Aus der Region Stadt Hannover Stadt vergibt mehr Ausweise als Plätze vorhanden sind
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00:16 01.02.2019
Im Nikolaiviertel blockieren Parksünder oft die Bewohnerstellplätze. Quelle: Foto: Katrin Kutter
Hannover

Anwohnerparkzonen erfreuen sich in Hannover großer Beliebtheit, daher werden neue Zonen in dicht besiedelten Stadtteilen eingerichtet, etwa in der Calenberger Neustadt und im Warmbüchenviertel. Alle Anwohner einer Parkzone dürfen Parkausweise beantragen. „Ein Losverfahren gibt es bei der Vergabe nicht“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Zum Teil könne es vorkommen, sagt Möller, dass geringfügig mehr Ausweise vergeben werden als Stellplätze vorhanden sind. Das führt aber offenbar nicht zu Verteilungskämpfen in der Parkzone, weil unterm Strich immer noch Plätze frei seien, meint die Stadt.

30 Euro müssen Anwohner für ein Jahresticket in der Parkzone bezahlen. In vier Quartieren hat die Stadt bisher Bewohnerstellflächen eingerichtet, vor allem im Bereich City und Altstadt. Dort fallen kurioserweise Fußgängerzonen mit Anwohnerparkbereichen zusammen, etwa in der Grupenstraße und auf dem Ballhofplatz. Im Nikolaiviertel rund ums Astor-Kino beschweren sich Anwohner seit Langem, dass Kino- und Barbesucher ihre bezahlten Plätze zustellen. Die Ratspolitik wünscht sich mehrheitlich ein härteres Vorgehen gegen die Parksünder.

Die Ratsmehrheit fordert auch neue Anwohnerparkzonen in Vierteln wie der List,der Nord- und Südstadt. Dort sollen zudem Parkscheinautomaten aufgestellt werden. Das bedeutet: Wer keinen Bewohnerausweis hat, muss Parkgebühren zahlen. „Wir wollen die Parkraumbewirtschaftung ausweiten“, sagt Grünen-Verkehrsexpertin Elisabeth Clausen-Muradian. Die CDU sieht die Einrichtung neuer Bewohnerparkzonen denn auch mit gemischten Gefühlen. „Die Stadt sollte mit Augenmaß vorgehen“, rät CDU-Verkehrsexperte Felix Semper. Menschen, die in Vierteln wie der Südstadt arbeiten und keinen Anspruch auf einen Bewohnerausweis haben, würden erheblich zur Kasse gebeten.

Von Andreas Schinkel

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