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Stadt Hannover Blindgänger-Verdacht am Siloah-Krankenhaus
Aus der Region Stadt Hannover Blindgänger-Verdacht am Siloah-Krankenhaus
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21:52 22.02.2017
Von Tobias Morchner
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Bei Luftbildauswertungen und Sondierungsmaßnahmen auf dem Baugebiet an der Stadionbrücke gegenüber des Siloah-Krankenhauses haben sich mehrere Verdachtspunkte ergeben, bei denen es sich um Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

Derzeit besteht nach Angaben der Feuerwehr keine akute Gefahr für die Bevölkerung. Dennoch sollen die gefundenen Punkte in Kürze überprüft werden. Dazu müsste dann, wie in anderen Fällen auch, ein Sicherheitsradius um die Klinik gebildet und Häuser im Umkreis evakuiert werden. 

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Wann und wie die Überprüfung der Verdachtspunkte genau ablaufen soll, darüber will die Feuerwehr am Freitag die Öffentlichkeit informieren. Wie ernst die Verantwortlichen die Lage einschätzen, ist bereits an der Teilnehmerliste der Pressekonferenz abzulesen. Neben Feuerwehrchef  Claus Lange nimmt Oberbürgermeister Stefan Schostok, der ärztliche Direktor des Klinikums Siloah Thomas Moesta und Sprengmeister Marcus Rausch teil.

Der letzte Blindgänger in dem Stadtteil wurde im Juni 2016 entdeckt. Damals mussten 8300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Fliegerbombe, die auf einer Baustelle am Hanomag-Gelände gefunden wurde, wurde erfolgreich entschärft.

Tobias Morchner 25.02.2017
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