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Stadt Hannover Testballon: Kuppel poppt im Hafven auf
Aus der Region Stadt Hannover Testballon: Kuppel poppt im Hafven auf
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17:51 20.01.2017
Viele Besucher wagen einen Gang in die Kuppel. Quelle: Julia Polley
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Hannover

Erstmals präsentierte sich die Hochschule mit diesem innovativen und ungewöhnlichen Format der Öffentlichkeit und insbesondere Studieninteressierten. "Wir wollen besonders das junge Publikum ansprechen und zeigen welch viele Möglichkeiten die Hochschule bietet", sagt Projektleiter Steffen Blandzinski.

Der begehbare Kuppelentwurf hat den Wettbewerb unter den Innenarchitekturstudenten gewonnen. "Wir haben versucht das Globusprinzip anzuwenden und eine Halbkugel zu entwerfen", sagt Kleingarn. Nach vielen Schnittmustern mussten die Studenten schließlich die Folie passend schneiden und mit Gaffa Tape zusammen kleben. Hüpfburgbläser bringen die Kuppel zum Stehen - dies dauert eine Stunde. Aber nicht nur durch die äußeren Scheinwerfer sah die Installation spektakulär aus. Die Besucher konnten auch einen Gang ins Innere wagen - auch wenn das Betreten auf eigene Gefahr war. Konfetti und Luftballons brachten Farbe in die durchsichtige Kuppel. Neben Konfetti fanden die Besucher auch Zettel mit Eigenschaften und Interessen. Mit diesen konnten sich Interessierte an den Tischen der einzelnen Fakultäten über Studiengänge informieren. 

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Da waren zum Beispiel die Studenten der Verfahrens-, Energie- und Umwelttechnik. Sie präsentierten den Exmatrikulator. Ein Bier aus dem eignen Braufass der Hochschule. "Wir können prinzipiell jede Biersorte brauen", sagt Student Yannik Hauer. Pro Braugang können 100 Liter Bier hergestellt werden. Die Brau-AG experimentiert immer weiter.

Professor Karl-Michael Baumgarten zeigte sich zufrieden mit dem ersten Pop-Up. "Der Anfang ist immer schwer. Bei den nächsten Veranstaltungen müssen wir es schaffen noch mehr Schüler anzusprechen", sagt er. "Wir wollen das Angebot solcher Veranstaltungen erweitern." Auch in Zukunft will die Hochschule an außergewöhnlichen Orten der Stadt und mit immer anderen Formen aufpoppen. Geplant ist eine Veranstaltung in jedem Semester.

Von Julia Polley

Conrad von Meding 20.01.2017
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