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Stadt Hannover Hörregion will Präventionsarbeit verstärken
Aus der Region Stadt Hannover Hörregion will Präventionsarbeit verstärken
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17:34 02.02.2017
Regionspräsident Hauke Jagau und Sozialdezernent Erwin Jordan. Quelle: Mathias Klein
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Hannover

"Wir wollen auch stärker auf junge Leute zugehen, die ein riskantes Hörverhalten haben", sagte Jordan. Denn gute Ohren benötige man auch nach dem 30. Lebensjahr, meinte er. Außerdem will sich die Hörregion in diesem Jahr mit einer großen Veranstaltung stärker in der Öffentlichkeit präsentieren. "Mit vielen kleinen Hörerlebnissen und Konzerten soll die Hörregion bei dem Fest akustisch erlebbar werden. Der "Klanggipfel" ist für den 30. Juli auf der Kalihalde in Empelde geplant.

Jordan und hat bei dem Pressegespräch eine positive Bilanz der Hörregion gezogen. "Es ist gelungen, Menschen zusammen zubekommen, die ohne Hörregion nicht zusammengekommen wären", sagte Jordan. Die Hörregion habe im ersten Jahr 39 Veranstaltungen und mehrere längerfristige Projekte organisiert. "Wir haben den Nerv der Menschen getroffen", betonte Jordan. Als Beispiel nannte er das Angebot eines kostenlosen Hörtests im Nordstadtkrankenhaus. "Da haben plötzlich mehr als 500 Menschen vor der Tür gestanden.

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Die Hörregion wird derzeit aus dem Regionshaushalt finanziert. Im vergangenen Jahr erhielt das Projekt 240000 Euro, in diesem Jahr 250000 Euro. "Wir verstehen das als Anschubfinanzierung", sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Dazu kommen Zuschüsse der Projektbeteiligten zu einzelnen Veranstaltungen. Bei der Hörregion arbeiten unter anderem die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Leibniz-Uni und der Hörgerätehersteller Kind mit.

Von Mathias Klein

Bernd Haase 02.02.2017
Linda Tonn 05.02.2017