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Stadt Hannover Die „Jazzwoche“ ist erwachsen geworden
Aus der Region Stadt Hannover Die „Jazzwoche“ ist erwachsen geworden
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22:00 10.10.2014
Von Rüdiger Meise
Gemeinsam für den Jazz: Kulturdezernentin Marlis Drevermann und Arne Pünter (v. l.) präsentieren mit Machern und Musikern das Programm des Festivals. Quelle: Jan Philipp Eberstein
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Hannover

In ihrem 23. Jahr ist die hannoversche Jazzwoche erwachsen geworden – und darf sich nun Festival nennen, findet Organisator Arne Pünter. Vom 18. bis 26. Oktober präsentiert die Jazzmusikerinitiative Hannover zeitgenössischen Jazz, der die regionale Szene mit in- und ausländischen Künstlern verbindet. „Das ist das einzige Festival in dieser Form in Niedersachsen“, betont Pünter. „Auf Hannover wird geschaut“, bekräftigt Kulturdezernentin Marlis Drevermann.

Gleich zum Auftakt am 18. Oktober gibt sich ein Schwergewicht der hannoverschen Szene die Ehre: Die 18 Musiker des Jazzorchesters Fette Hupe spielen im Freizeitheim Lister Turm – unterstützt von drei Tänzern, die zu den Klängen des Ensembles improvisieren. Extra fu?r dieses Programm komponierte Fette Hupe-Dirigent Jo?rn Marcussen-Wulff die Suite „History of Distance“.

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Am 19. Oktober spielen die Tom Kölling Band und Erz aus Hannover in der Tonhalle. „Wir wollen hier herausragende lokale Bands präsentieren“, sagt Pünter. Und ergänzt: „Mit Herz spielt Erz gegen den Kommerz.“ Im Jazzclub spielen am 20. Oktober Aki Takase & the good boys. Die japanische Pianistin Aki Takase hat immer wieder mit hochkarätigen Duopartnern aufregende Musik gemacht.

Wie mehrere andere wird auch dieses Konzert vom NDR aufgezeichnet. Am Dienstag, 21. Oktober, gibt es den bereits traditionellen Jazz-Kinoabend im Sprengel: Gezeigt wird der Film „Rize“, in dem der Starfotograf David LaChapelle zwei pulsierende Tanzstile vorstellt, die in der Subkultur von Los Angeles entstanden sind: Clowning und Krumpin. Der Eintritt ist frei.

Am 22. Oktober spielt das Nils Wograms Vertigo Trombone Quartet in der Galerie Kubus. Der aktuelle Albert-Mangelsdorff-Preisträger Nils Wogram versammelt in seinem ungewöhnlichen Vertigo Trombone Quartet vier der kreativsten Posaunisten der deutschen und schweizer Szene. Am 23. Oktober ist die Bundesjazzwerkstatt zum zweiten Mal in Hannover zu Gast – diesmal im Kulturpalast Linden.

Am 24. Oktober spielt mit Vladyslav Sendecki einer der besten Jazz-Pianisten der Welt im Bechstein Centrum, und am Sonnabend, 25. Oktober zeigen Rosa Rauschen & Curious Case im Klecks Theater, dass Jazz auch lustig sein kann. Ein Höhepunkt des Programms ist das Kinderkonzert „Soundcheck“ wenige Stunden zuvor: Curious Case spielt und moderiert einen Jazznachmittag für den Nachwuchs.

Am Sonntag, 26. Oktober, präsentiert die Musikschule Hannover das School‘s Out Jazz Orchestra, und Moritz Sembritzki & das große alte Problem in der Faust Warenannahme . Jazzfans, denen das alles noch nicht reicht, pilgern vom 20. bis 23. Oktober in den Kulturpalast in der Lindener Deisterstraße. Hier werden ab 22 Uhr Sessions gespielt. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.jmi-hannover.de. Tickets sind an den jeweiligen Veranstaltungsorten zu bekommen – der Eintritt kostet zwischen 5 und 20 Euro.

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