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Stadt Hannover Keine Notdienste in städtischen Kitas
Aus der Region Stadt Hannover Keine Notdienste in städtischen Kitas
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15:43 22.04.2016
Shakiba Eisenblätter holt Mila (2) am Freitag von der Kita Röntgenstraße ab. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Die Stadtverwaltung bedauert, das es zu keiner Einigung kam, sagte Sprecher Andreas Möser am Nachmittag. Die Stadtverwaltung akzeptierte jedoch die Haltung der Gewerkschaft. Beide Seiten vereinbarten, für die Zeit nach der nächsten Verhandlungsrunde am 28. und 29. April "zeitnah über Lösungen für die Betreuung der Kinder in den städtischen Kitas zu verhandeln und diese anzustreben, für den Fall, dass es erneut zu Arbeitsniederlegungen in den städtischen Kitas kommt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Vorher soll es keine weiteren Warnstreiks geben, von denen Einrichtungen der Landeshauptstadt betroffen sind.

Die Stadtverwaltung weist zudem darauf hin, dass es laut Verdi auch in den Umlandgemeinden es keine Notdienstvereinbarungen für Dienstag gibt, die mit der Gewerkschaft abgeschlossen wurden. Abgesehen davon ist es auf Grund des hohen Organisationsgrades von gut 96 Prozent der Beschäftigten in den städtischen Kitas in der Landeshauptstadt nicht möglich, Notgruppen mit arbeitswilligen Beschäftigten in den Einrichtungen zu organisieren.

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Die Kita-Leitungen haben die Eltern darüber informiert, dass die städtischen Kitas am kommenden Dienstag wegen des Warnstreiks geschlossen bleiben müssen.

Von Mathias Klein