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Stadt Hannover Einzelhandel soll ins Ihme-Zentrum zurückkehren
Aus der Region Stadt Hannover Einzelhandel soll ins Ihme-Zentrum zurückkehren
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21:35 09.06.2015
Es geht voran: Abbrucharbeiten auf der Ihme-Seite des Zentrums. Quelle: Foto: Marta Krajinović
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Hannover

Es war zwar nur ein erstes Kennenlernen mit einem Vertreter der Berliner Newtown-Gruppe - doch war die Stimmung nach übereinstimmender Aussage von Beteiligten positiv.

Offiziell wurde Stillschweigen vereinbart, aber so viel war zu erfahren: Die Immobiliengesellschaft, die die insolventen Gewerbeareale des Ihme-Zentrums für 16,5 Millionen Euro ersteigert hat, will investieren. Und sie verfolgt den Plan weiter, Einzelhandel in leer stehenden Bereichen der Immobilie anzusiedeln.

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Am 25. Februar sind 81 Prozent des Gebäudes versteigert worden, doch die Zwangsverwaltung dauerte noch bis Mai. Bei dem ersten Treffen mit den Wohnungseigentümern habe der Vertreter des neuen Haupteigentümers „seinen Willen zum Ausdruck gebracht, gemeinsam an der Revitalisierung des Ihme-Zentrums“ arbeiten zu wollen, sagte Verwalter Torsten Jaskulski gestern Abend. Das Unternehmen habe sich „deutlich positioniert mit dem Ziel, einen vernünftigen Einzelhandel zu etablieren“. Mit „großer Ernsthaftigkeit“ sei betont worden, dass das eingesetzte Kapital sinnvoll angelegt werden solle. Schon direkt nach der Versteigerung hatten die Berliner verlautbart, dass sie an einem langfristigen Engagement in dem Gebäude interessiert sind. Allerdings behaupten das die meisten Investoren - jetzt ist es den Wohnungseigentümern noch einmal persönlich bestätigt worden.

Wie genau die Pläne für Handel aussehen könnten, dazu machte Jaskulski keine Angaben. Voraussichtlich in der zweiten Juliwoche werde es eine Eigentümerversammlung geben, bei der eventuell mehr verkündet werde.

Umbau gestartet: Derweil haben die Arbeiten zur Öffnung der Durchfahrt an der Ida-Arenhold-Brücke begonnen. Dort werden Decken eingerissen und Wege verbreitert, damit das dunkle Loch weniger abschreckend wirkt.

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